Immer wieder findet man in Foren und Online-Galerien Bilder die mittels übertriebenem Tone Mapping verschlimmbessert wurden. Es gibt sicher eine Reihe von Anwendungsfällen, bei denen ein moderates Tone Mapping bzw. die HDR-Bearbeitung sinnvoll eingesetzt werden kann. Leider werden diese Techniken aber meist vollkommen übertrieben angewendet.
Heute habe ich mal wieder durch Zufall bei Flickr eine Galerie mit Bildern vom Meilenwerk gefunden, die mich dazu veranlasst, haben mich darüber aufzuregen und hier darüber zu schreiben. Zum Glück scheint das Ausgangsmaterial der Bilder gut gewesen zu sein, umso schlimmer, dass die Bilder durch die Bearbeitung so gelitten haben.
Was mir aber bei vielen Bildern auffällt, die z.B. im DSLR-Forum gepostet werden, ist, dass hier entweder versucht wird, ein eher mäßiges Bild mittels Tone Mapping aufzupeppen, oder die Technik einfach nur verwendet wird, weil es gerade hipp ist. Dabei sollte man sich doch erstmal mit der grundlegenden Bearbeitung von Fotos auseinander setzen. Vom richtigen Motiv oder Bildausschnitt will ich hier gar nicht reden. Vielfach würde es genügen, den Horizont gerade auszurichten oder die stürzenden Linien zu beseitigen. Auch ein vernünftiger Weißabgleich bzw. eine Belichtungs- oder Tonwertkorrektur wirkt manchmal Wunder.
So, das musste mal raus! Und nun interessiert mich Eure Meinung.
