Starsailor - Live im Kölner Gloria

Starsailor – Live in Köln
Starsailor – Live in Köln

Nach dem Mega-Konzert von U2 auf Schalke, waren wir am Tag der Bundestagswahl auf einem Konzert der viel kleineren Art: Die britische Band Starsailor hatte auf ihrer Europa-Tour Station in Köln gemacht.

Ich war zum ersten Mal im Kölner Gloria-Theater, aber von der Location sofort total begeistert. Ich kann mich kaum erinnern, wann ich zum letzten Mal auf einem Konzert in Club-Atmosphäre gewesen bin. Gerne hätte ich mir ein Tour-Shirt gekauft, aber leider gab es nur noch ein paar Girl-Shirts die provisorisch aus einem Karton verkauft wurden. Die Kasse war ein kleiner Briefumschlag. Sehr sympathisch, was ebenfalls den familiären Rahmen wiederspiegelt. Und der Tourbus von Starsailor stand direkt vor dem Eingang des Glorias, die Jungs hatten es anschließend also nicht weit.

Ich bin mir nicht sicher, ob das Konzert ausverkauft war, aber zumindest hatten wir ausreichend Platz und standen nur wenige Meter von der Bühne bzw. der Band entfernt. Es gab sogar eine Vorgruppe, die sich aber komischerweise nur mit ihren Vornamen vorgestellt hat, die ich aber auch nicht verstanden habe – ob sich daraus der Bandname ableiten lässt weiß ich leider nicht. Sie durften eine halbe Stunde spielen, machten das aber mehr als passabel.

Gegen 21 Uhr kamen dann endlich Starsailor auf die Bühne. Sofort wurden unglaublich routiniert einige ältere Songs gespielt und das Publikum wurde von der melancholischen Stimme des Bandleaders James Walsh in den Bann gezogen. Es folgte eine gelungene Mischung aus alten und neuen Songs. Die Band hatte sichtlich Spaß an der scheinbar für sie auch unüblichen Location und der guten Stimmung im Publikum. Das Gloria ist nicht gerade groß und der Publikumsraum ist nicht eben, sondern fällt zur Bühne hin ab, sodass die Band fast jedem im Besucher direkt in die Augen sehen konnte. Bei den Hits wie „Alcoholic“, „Love ist here“ oder „Four to the Floor“ kam die Stimmung zum Höhepunkt. Letzteres wurde gleich zweimal gespielt. Einmal in der normalen Version und einmal als Dance-Version, die ebenfalls bejubelt wurde.

Nach gut einer Stunde war das Hauptprogramm leider schon durch und es wurde zur Zugabe applaudiert. Dabei trat James Walsh zunächst alleine auf die Bühne und spielte ein kleines Acoustic-Set und im Anschluss noch ein paar weitere Titel mit der Band. Nach gut 1 1/2 Stunden war dann leider die ganze Show zu Ende. Wenn auch etwas kurz, war es aber ein sehr gelungenes und stimmungsvolles Konzert.

Starsailor – „All The Plans“
Starsailor – „All The Plans“

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