Unsere Nacht der Museen in Düsseldorf

Nacht der Museen Düsseldorf
Nacht der Museen Düsseldorf

Seit vielen Jahren findet in Düsseldorf die Nacht der Museen statt, bei der die Museen und auch andere Kultureinrichtungen der Stadt bis in die Nacht geöffnet haben. Im Rahmen dieses Events findet außerdem ein umfangreiches Begleitprogramm statt und kostenlose Shuttlebusse verkehren zwischen den Veranstaltungsorten. Ein Ticket, das zum Eintritt in alle teilnehmenden Museen berechtigt, kostet 12 Euro.

Nachdem wir in den vergangenen Jahren aus diversen Gründen nicht an dem Event teilnehmen konnten, hat es in diesem Jahr endlich mal wieder geklappt. Und das bei traumhaft sommerlich mildem Wetter. Ich kann mich noch an absolut verregnete und kalte Museums-Nächte erinnern.

Wir entschieden uns, am Ehrenhof in Düsseldorf zu beginnen, da dort direkt mehrere Museen nah bei einander liegen. Schon alleine die Stimmung im Innenhof, wo sich viele hundert Besucher um den trocken gelegten Brunnen versammelten, der als Bühne für das Abendprogramm fungierte, war so toll, dass man dort den ganzen Abend hätte verbringen können.

Nach einer Currywurst Pommes – mit einem Touch von Haute Cuisine – und einem frischen Frankenheim Alt haben wir dann mit unserer 1. Station, dem Museum Kunstpalast begonnen. Dort waren zwei Ausstellungen zugänglich: „Mack, Die Sprache meiner Hand“ und „Neue Farben, Eine Auswahl aus der Sammlung Kemp“. Ein Großteil der dort gezeigten Gemälde war allerdings nicht unbedingt mein Geschmack.

Unsere 2. Station war das zum Museum Kunstpalast gehörende Glasmuseum Hentrich, das eine der größten Glassammlungen Europas präsentiert. Sehr interessant fand ich dort die insbesondere modernen Kunstobjekte aus teilweise sehr massiven Glasblöcken. Die historischen Gläser, Vasen und sonstigen Objekte hingegen waren dagegen nicht so mein Ding.

Die 3. Station war dann das NRW-Forum, das sich direkt neben dem Ehrenhof befindet. Dort war die Fotoausstellung „Zeitgeist & Glamour“ zu sehen, die ich wirklich sehr interessant fand. Dabei handelt es sich größtenteils um Schwarz-Weiß-Fotografien aus den 1960er und 1970er Jahren, die den Wandel aber auch die Zeitlosigkeit von Mode, Stil und Geschmack dieser Zeit repräsentieren. Leider haben wir uns nur eine Hälfte der Ausstellung ansehen können, weil die Zeit einfach zu knapp war und wir noch weitere Ziele hatten.

Da es allerdings schon später war als gedacht, haben wir uns als 4. und letzte Station nur noch das Landeskriminalamt NRW ausgesucht. Wir haben daher auch auf den Transport in den überfüllten Shuttlebussen verzichtet und den eigenen Wagen genommen. In dem dortigen Neubau war insbesondere ein 190 Meter langes Kunstwerk zu sehen, das sich in einem durch das gesamte Gebäude führenden Flur befindet. Außerdem boten Mitarbeiter des LKA ein paar Einblicke in ihre Arbeit.

Insgesamt war es ein sehr schöner Abend, bei traumhaft sommerlichen Wetter. Allerdings muss man es als absolut utopisch anerkennen, sich in einer Nacht 40 Museen und sonstige Attraktionen anzusehen. Man sollte sich also vorab maximal 3-5 Ziele aussuchen, für die man sich dann etwas Zeit nimmt.

Im Ehrenhof
Im Ehrenhof
Foyer im Museum Kunstpalast
Foyer im Museum Kunstpalast

Bisher 1 Kommentare

  1. Jens

    6. April 2011, 11:57 Uhr

    Der Abend geht immer schneller vorbei, als er soll. Mehr als 4 Locations habe ich bis jetzt auch noch nie geschafft :)

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