Weihnachtsmarkt auf Rittergut Birkhof – Jetzt kostenpflichtig und leider eher enttäuschend

Weihnachtsmarkt auf Rittergut Birkhof
Weihnachtsmarkt auf Rittergut Birkhof

In den letzten Jahren waren wir immer sehr gerne auf dem Weihnachtsmarkt auf Rittergut Birkhof gewesen. Der Weihnachtsmarkt dort hatte eine sehr nette und familiäre Atmosphäre und war nicht so überlaufen. Auch die Stände und die Dinge die dort verkauft wurden, passten ins Konzept eines familienfreundlichen historischen Weihnachtsmarktes. Nichts davon wirkte auf den ersten Blick kommerziell. Es wurden in erster Linie typische Handwerksarbeiten, wie Schmuck und Dekorationsdinge verkauft. Dazu gab es natürlich auch einen Glühweinstand und etwas Essbares. Aber alles eben ohne die Aufdringlichkeit eines Volksfestes.

In diesem Jahr erstmals kostenpflichtig

Anfang November machte mich der Ostwestfale darauf aufmerksam, dass der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr erstmals Eintritt kostet. Fünf Euro wird pro Person verlangt. Kinder bis zwölf Jahre dürfen allerdings weiterhin kostenfrei hinein. Nun gut. Es gibt seitens der Veranstalter sicher viele Gründe, die diese dazu bewegt haben, in diesem Jahr auf ein kostenpflichtiges Konzept zu setzen. Ich habe damit grundsätzlich kein Problem. Aber natürlich steigt dadurch auch die Erwartungshaltung. Es ist eben immer schwierig, wenn etwas, das jahrelang kostenfrei angeboten wurde, nun Geld kosten soll.

Heute haben wir dann mit der ganzen Familie einen Ausflug nach Birkhof gemacht. Schon am Eingang wurden wir mit viel zu lauter Rock'n'Roll Musik begrüßt, haben aber trotzdem erstmal brav unseren Eintritt bezahlt. Das Ganze war eher Volksfest-Atmosphäre, bei der gerade der Headliner auf der Bühne stand. Mit vorweihnachtlicher Stimmung hatte das nicht im Entferntesten etwas zu tun. Der Unmut bei uns war also sehr groß und wir waren fast soweit, dass wir unser Eintrittgeld zurückfordern wollten.

Der Veranstalter überzeugte uns aber zum Bleiben. Der Auftritt der Band sei gleich vorbei und dann würden ruhigere und weihnachtliche Klänge zu hören sein. Nach seiner Aussage wären aber 80% der Besucher mit der Band sehr zufrieden. Ich hatte ehrlich gesagt einen anderen Eindruck. Nun gut. Zur Besänftigung gab er uns dann noch ein paar Glühwein-Gutscheine.

Und sonst?

Das Angebot unterschied sich eigentlich kaum von dem der Weihnachtsmärkte der letzten Jahre. Daran gibt es nichts zu meckern. Aber ist es das nun fünf Euro wert? Immerhin soll man ja im Idealfall vor Ort noch weiter konsumieren. Ich bin nicht überzeugt.

Einziger Lichtblick: Es gab einen kleinen alten dampfbetriebenen Schlepper, mit dem Kinder einmal um das Gelände fahren konnten. Das war immerhin ohne zusätzliche Kosten möglich und die Kinder hatten Spaß dabei, auch einmal die Pfeife betätigen zu dürfen.

Der Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr außerdem erstmals an allen vier Adventswochenenden statt. In den letzten Jahren war dieser – soweit ich mich erinnere – nur ein oder zwei Wochenenden geöffnet. Es war heute nicht sehr voll dort, wir waren allerdings relativ früh am Nachmittag dort. Ob es später noch voller wurde weiß ich natürlich nicht. Vielleicht kommen an den nächsten Wochenenden auch mehr Besucher. Man wird sehen.

Fazit

Wenn das Konzept so bleibt, dann ist es eher fraglich, ob wir im nächsten Jahr wieder kommen. Ich fände das eigentlich sehr schade.

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