Carlos Santana in der Arena Oberhausen

Carlos Santana und Band
Carlos Santana und Band

Bereits vor zwei Jahren hatten wir Karten für ein Konzert von Carlos Santana in der Düsseldorfer Philipshalle. Allerdings konnten wir zum Zeitpunkt des damaligen Ticketkaufs noch nicht wissen, dass der Termin mit dem Geburtstermin unseres Sohnes kollidieren würde und so war ich mit einem Freund auf dem Konzert und Mama blieb mit dem wenige Tage alten Sohnemann zu Hause.

Das Konzert damals war ein absolutes Sahnestück, obwohl wir aufgrund der ungünstigen Parksituation und etwas knapper Anreiseplanung erst nach Konzertbeginn in die Halle kamen. Naja – eigentlich kamen wir ja nicht mal richtig in die Halle, weil diese hoffnungslos überfüllt war. Wir haben also nur in verschiedenen Eingangsbereichen gestanden. Dennoch war es ein tolles Konzert und so war natürlich der Wunsch da, den Carlos und seine Band noch einmal zu sehen.

In diesem Jahr waren keine Geburten geplant, sodass wir uns also noch einmal Tickets besorgt haben. Dieses Mal ging es in die Arena Oberhausen, die doch um einiges größer als die Philipshalle ist. Ich war aber noch nie dort. Anreise und Parken (sogar kostenlos) war relativ problemlos. Zeitlich hatten wir dieses Mal etwas besser geplant, waren aber trotzdem erst um Punkt 20 Uhr in der Halle. Wir hätten uns allerdings ruhig Zeit lassen können, denn Carlos ließ uns noch fast eine halbe Stunde warten.

Die ganze Halle inklusive des Innenraums war bestuhlt, wir hatten allerdings ohnehin Tribünenplätze gebucht – unmittelbar hinter dem Mischpult. Von der Sicht her hätte man wohl kaum bessere Plätze haben können. Allerdings zeigte sich schon beim ersten Song, dass die Akustik – zumindest auf unseren Plätzen – eine Katastrophe eher suboptimal war. Für fast 75,00€ habe ich da etwas mehr erwartet. Schade.

Die Bühne war recht unspektakulär. Alles war offen, hinten an der Wand hing ein großer LED-Monitor und über der Bühne waren ein paar Traversen mit Scheinwerfern aufgehangen. Ansonsten waren halt die Musiker und ihre Instrumente auf der Bühne. Aber es ging ja auch um die Musik und nicht um die Bühnenshow. Das Wesentliche also.

Nun gut. Carlos war mit elf weiteren erstklassigen Musikern auf der Bühne. Soweit ich mich erinnere war das wohl die gleiche Crew, die auch vor zwei Jahren in Düsseldorf gespielt hatte. Einen Unterschied gab es allerdings: Carlos hat eine neue Verlobte, die er stolz seinem Publikum vorgestellte und die dann auch mal für einen Titel das Drumset bedienen durfte – inklusive eines erstklassigen Solos!

Die Titelauswahl war zu erwarten, alte Klassiker und neue Titel sowie eine Reihe von Jamsessions. Da blieb eigentlich nichts zu wünschen übrig. Bei den erstklassigen Musikern auf der Bühne sollte man auch nichts anderes erwarten. Wenn da nicht diese bescheidene Akustik gewesen wäre, die den Hörgenuss doch enorm eingeschränkt hat. Aber das ist wohl leider das, was uns mehr in Erinnerung bleiben wird, als die sauber abgelieferte Show.

Nettes Detail am Rande: Einer der Ton- oder Bildtechniker scheint sich gerade einen Hot Rod zu bauen. Auf seinem für uns prima einsehbaren Notebook lief während des gesamten Konzertes der Bildschirmschoner mit einer recht aussagekräftigen Diashow ;-)

Ich musste auch mal wieder feststellen, dass das iPhone gänzlich ungeeignet ist, um bei solchen Veranstaltungen ein paar brauchbare Bilder zu machen. Und sei es auch nur zu Dokumentationszwecken. Naja für diesen Beitrag hier muss es trotzdem reichen.

Carlos Santana und Band
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