Coldplay Open Air in Köln

Feuerwerk direkt zu Beginn
Feuerwerk direkt zu Beginn

Gestern Abend ging es nach Köln. Dort gab die britische Band Coldplay um den Frontmann Chris Martin ein gigantisches Open-Air-Konzert. Und wir waren mitten unter den 45.000 Zuschauern.

Allerdings mussten wir erst mal dort hin kommen. Denn das war einfacher gesagt als getan. Normalerweise sollte man für die Strecke nur 35-45 Minuten brauchen. Wir waren aber fast 2,5 Stunden unterwegs. Und das, obwohl wir nicht mal einen Parkplatz suchen mussten, da wir bei Bekannten parken konnten, die quasi direkt am Stadion wohnen. So sind wir also gegen 18h hier los und waren erst gegen 20:45h im Stadion. Der Auftritt der Vorband Marina and the Diamonds war natürlich längst vorbei, aber deswegen waren wir ja nicht gekommen.

Um ca. 21:15h ging es los und wir hatten von unseren Plätzen in Reihe 14 direkt gegenüber der Bühne ein tolle Sicht. Die Bühne war komplett offen, also nicht überdacht. Die nicht besetzten Zuschauerränge hinter der Bühne waren nur mit dunklen Tüchern bedeckt und auf der Bühne gab es fünf große runde Leinwände, die mich doch sehr an „Mr. Screen“ erinnerten, die Pink Floyd seit der Tour von „Dark Side Of The Moon“ bei allen Konzerten eingesetzt hat.

Und das Spektakel begann wirklich fulminant. Die ersten Songs „Mylo Xyloto“ und „Hurts like heaven“ starteten mit Feuerwerk, Lasern, Konfetti-Regen und einem brachialem Sound, der mir allerdings teilweise doch etwas zu laut war. Ich weiß aber nicht, ob dieser überall im Stadion so laut empfunden wurde. Und es gab etwas völlig Neues: 45.000 synchron blinkende Armbänder! Die Armbänder, die jeder Fan in verschiedenen Farben am Eingang überreicht bekam, blinkten und leuchteten im Takt der Musik. Somit wurden alle Zuschauer per Klick zum Teil der gigantischen Lightshow. Wahnsinn!

Coldplay ist die erste Band, die die sogenannten Xylobands bei Ihren Konzerten einsetzt. Die Bänder bestehen aus einem Nylonband (in grün, blau, gelb, rot, rosa und weiß), in dem sich mehrere entsprechend farbige LEDs befinden und einer kleinen Plastikbox, in der die Elektronik des Funkempfängers sowie die Batterien untergebracht sind. Die LEDs können dann von einem Sender zentral angesteuert werden. Laut der Xyloband-Website sollen sich die verschiedenen Farben auch getrennt ansteuern lassen. Das war aber gestern nicht der Fall. Bereits vor dem Konzert und auch am Ende wurde sehr massiv auf die Entsorgung in den bereitgestellten Behältern hingewiesen. Ich habe allerdings keinen Behälter gesehen und glaube auch kaum, dass viele die Bänder wieder abgegeben haben. Angeblich gehört Coldplay die Firma, die die Armbänder vertreibt. Ich konnte allerdings keine verbindlichen Infos dazu finden. Die Namensgebung und auch das Design der Website deuten aber darauf hin, das Coldplay zumindest daran beteiligt ist.

Die erste Runde, also die erste Verabschiedung der Band war bereits nach einer guten Stunde. Nach wenigen Minuten ging es aber schon weiter und Chris Martin stand plötzlich mit seiner Gitarre mitten im hinteren Innenraum auf einer kleinen Bühne. Nach den ersten Takten kamen die anderen Bandmitglieder hinzu und spielten „Speed of Sound“ in einer Akustik-Version. Toll. Insbesondere, da wir nicht weit entfernt saßen. Danach gings direkt am Publikum vorbei zurück auf die große Bühne, wo mit „Clocks“, „Fix You“ und „Every Teardrop is a Waterfall“ das grandiose Finale gespielt wurde. Natürlich mit Feuerwerk und blinkenden Xylobands.

Alles in allem ein grandioser Konzert-Abend bei besten Wetter für ein im September stattfindendes Open Air. Und die Rückfahrt klappte sogar auch recht reibungslos.

Lightshow mit Konfetti
Lightshow mit Konfetti
Das Finale mit Feuerwerk
Das Finale mit Feuerwerk
Xyloband mit Twitter-Schriftzug
Xyloband mit Twitter-Schriftzug
Xylobands in rosa und gelb
Xylobands in rosa und gelb

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