Ich habe Ge-Crowdfunded und warte nun auf meine Pebble Watch

Pebble Watch (Bild: Pebble)
Pebble Watch (Bild: Pebble)

Für 130,00 US$ habe ich heute meine Pebble Watch „bestellt“. Obwohl „bestellt“ eigentlich der falsche Ausdruck ist. Denn ich habe mich mit umgerechnet ca. 100 Euro an einem Crowdfunding Startup beteiligt. Und als Dankeschön erhalte ich eine Jet Black Pebble Watch aus der ersten Produktion. Das Crowdfunding wird durch diese „Prämie“ zwar eigentlich etwas ad absurdum geführt, aber mir soll es recht sein. Denn es haben ja alle etwas davon.

Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter kann man mit wenigen Klicks eine Pebble Watch „vorbestellen“. Einfach die gewünschte Beteiligung bzw. Prämie anklicken, dann den Betrag – der in meinem Fall mit 115,00 US$ vorbelegt ist – manuell um 15 US$ auf 130,00 US$ erhöhen (wegen der internationalen Versandkosten) und dann einfach und sicher über Amazon-Payments bezahlen. Für den Login genügt sogar ein deutsches Amazon-Konto. Das wars.

Ich bin also nun einer von knapp 35.000 Unterstützern, die insgesamt bereits knapp 5.000.000 US$ aufgebracht haben um das Projekt an den Start zu bringen. Ich bin mal gespannt. Es ist für mich das erste Mal, dass ich mich an einem Crowdfunding beteilige.

Bleibt noch die Frage was die Uhr so begehrlich macht? Das ist eigentlich ganz einfach. Es handelt sich um eine internetfähige Armbanduhr, die man ganz nach seinen Bedürfnissen konfigurieren kann. Dabei hat die Uhr keine eigene SIM-Karte sondern verbindet sich per Bluetooth mit einem iPhone oder Android-Smartphone. Von dort aus kann die Uhr konfiguriert und verschiedene Apps installiert werden. Umgekehrt kann die Uhr als Fernbedienung für iTunes oder andere Musikdienste verwendet werden. Ebenso können eMails oder SMS angezeigt werden. Genial. Das Video unten gibt einen guten Überblick über die Funktionen.

Die Uhr verfügt über einen eigenen Beschleunigungssensor, Vibartionsalarm, ARM-Prozessor und Bluetooth. In der Pebble kommt ein stromsparendes E-Paper-Display zum Einsatz, ähnlich wie im Kindle von Amazon. Die Batterie könnte eine Schwachstelle sein, denn sie ist mit einem Durchhaltevermögen von sieben Tagen wohl nicht ganz so leistungsfähig.

Um das zu testen muss ich mich aber leider noch bis September gedulden, denn erst dann soll die Auslieferung beginnen.

Pebble: E-Paper Watch for iPhone and Android (Video: Pebble)

Bisher 4 Kommentare

  1. Micha

    19. April 2012, 19:50 Uhr

    Cool!
    Ich habe auch schon überlegt, mir eine zu bestellen. Die kurze Akkulaufzeit scheint mir dann aber wieder zu stressig zu werden, ich würde das sicher regelmäßig vergessen.

  2. michael

    23. April 2012, 13:59 Uhr

    finde das pebble projekt auch sehr interessant! dass es soviele geldgeber dafür gibt, damit hätte wohl keiner gerechnet. bin mal gespannt, ob die uhren auch in deutscher sprache angeboten werden und ob man sie dann hier auch ohne weiteres kaufen kann.
    ich hab mal einen blog zu dem thema aufgesetzt: http://www.final-labs.com/pebble/
    dort findet ihr alle informationen zur pebble. gerade eben hab ich das interview mit dem pebble chefentwickler von wired übersetzt. neben news, bildern, features und faqs gibt es auch ein forum in dem ihr über die neue uhr diskutieren könnt. schaut euch doch einfach mal um. viel spass!
    gruß,
    michael

  3. Gilly

    9. Mai 2012, 18:55 Uhr

    Habe mir auch eine gecrowsfundbestellt. Kann es kaum erwarten.

  4. Freetagger
    Freetagger

    @Freetagger

    29. Mai 2012, 11:10 Uhr

    Schade, leider kann man nichts mehr spenden, alles schon "ausgebucht". Aber immerhin kamen über $10,266,845 dabei raus. Muss ich wohl so eine kaufen.

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