Autohändler wollen scheinbar keine Autos verkaufen

Autohändler wollen scheinbar keine Autos verkaufen
Autohändler wollen scheinbar keine Autos verkaufen

Wir brauchen einen Zweitwagen. Ein gebrauchter Selbstzünder soll es sein, mit ein wenig Komfort drin. Schließlich soll damit jeden Tag eine längere Strecke gependelt werden. Also Klima, Sitzheizung, Bluetooth, PDC versteht sich von selbst. In die engere Wahl haben wir dabei die sogenannten deutschen Premium-Marken genommen. Aber auch Franzosen wollten wir uns ansehen. Also wurde am Samstag eine Tour durch diverse Autohäuser unternommen. Mit Ernüchterung.

Zunächst wurden wir beim örtlichen Franzosen vorstellig. Lokale Wirtschaft unterstützen und so. In einer kleinen Kabine saß der mäßig motivierte Vertriebsmensch den ich kurz nach passenden Fahrzeugen interviewt habe. Ich stand im Türrahmen und er blieb sitzen. Er hätte derzeit nichts Passendes. Ich solle aber meine Nummer da lassen, er würde sich melden, wenn was rein käme. Wir brauchen aber jetzt ein Fahrzeug und nicht, wenn mal was rein kommt. Und ich hätte mich auch gefreut, wenn man uns hereingebeten hätte. Hinsetzen und so. Schließlich will man ja nicht für 10 Euro eine CD kaufen.

Nächstes Ziel war ein größeres Autohaus einer Münchener Premium-Marke. Hier kam der Verkäufer beim Betreten des Hauses zwar direkt auf uns zu, schickte uns aber auf Nachfrage nach gebrauchten Fahrzeugen erstmal in die obere Etage. Ich dachte, dort würde uns der Experte für Gebrauchtwagen empfangen, aber außer Autos war dort nichts zu sehen. Zumindest fanden wir hier einen interessanten Wagen, den wir uns gerne näher angesehen hätten. Blöd nur, dass wir dazu wieder nach unten mussten um den Verkäufer zu holen. Er kam dann, öffnete uns das Fahrzeug und wir durften Platz nehmen. Blauäugig wie wir als zahlende Kundschaft so sind, fragten wir sodann nach einer Probefahrt. Sofort natürlich. Nein, aber wir könnten in der kommenden Woche einen Termin machen. Aber nur bis 17 Uhr. Dass das unpassend ist weil wir ja berufstätig sind, schien dem Verkäufer seltsam. Aber irgendwie muss das Geld für das Auto ja auch verdient werden. Und dass wir eigentlich vor hatten, bis dahin einen Kaufvertrag unterschrieben zu haben bzw. das angemeldete Fahrzeug bereits abzuholen schien ebenfalls undenkbar. Unser Geld wollte er also nicht haben.

Im nächsten Autohaus war das Engagement des Verkäufers auch eher zurückhaltend. Wir bekamen den Schlüssel eines Fahrzeugs das uns interessant erschien, wurden damit aber allein gelassen. Weitere Fragen zum Wagen konnten wir erst klären, als wir den Verkäufer wieder gefunden hatten. Und eine sofortige Probefahrt war natürlich ebenfalls undenkbar. Ob es noch andere vergleichbare Fahrzeuge gäbe? Da müsse er mal nachschauen aber wir könnten ja auch selber mal im Internet schauen. Wir waren aber gerade im Real Live und wollten vor Ort Infos haben. Also wieder war kein Interesse am Verkauf zu erkennen.

So ähnlich ging uns das noch in ein paar weiteren Autohäusern. Teilweise war nicht mal ein Verkäufer zu finden. Probefahrten gingen sowieso nur nach Absprache und mit Termin. Am besten sogar mit mehreren Tagen Vorlauf. Dass wir möglichst schnell ein Auto kaufen wollen schienen die Verkäufer nicht zu verstehen. Aber scheinbar sind fünfstellige Summen, die man bereit ist auszugeben, nicht mal einen Kaffee wert. Angeboten wurde uns zumindest keiner.

Dem deutschen Autohandel scheint es einfach viel zu gut zu gehen. Achtung, Kunde droht mit Auftrag.

Bisher 13 Kommentare

  1. LittleMissSunshine
    LittleMissSunshine

     

    die-kuechenfee.blogspot.com

    30. Mai 2012, 09:53 Uhr

    So ähnlich ging es uns auch vor ein paar Jahren, als wir uns für einen Audi A4 Avant interessierten.
    Wir brauchten den Wagen erst 3 Monate später. Da wurden wir vertröstet, dass man sich dazu nochmal in 4-6 Wochen zusammen setzen könnte. In einem anderen Autohaus saßen die Verkäufer zusammen und tranken Kaffee, kümmerten sich aber nicht um die Kunden. Einen A4 Avant gab es dort auch nicht zum ansehen. Der war angeblich gerade verkauft worden. ;-)
    Und im nächsten Autohaus war der Verkäufer nicht mal anwesend, als wir zum vereinbarten Termin kamen. :-(
    Schlechte Erfahrungen haben wir mit vielen Audi-Händlern gemacht, so dass wir nachher bei einer anderen Marke gelandet sind.
    Bei Audi kann ich lediglich "Hölter" in Viersen empfehlen. Dort hatten wir keinen Termin und die Verkäufer waren alle im Gespräch. Um die Wartezeit zu überbrücken hat man uns dort sogar angeboten eine Probefahrt in der Zwischenzeit zu machen.
    Es ist also auch schwer sein Geld für einen Neuwagen loszuwerden. Und ich kriege jetzt schon etwas schlechte Laune, wenn ich daran denke, dass wir für nächstes Jahr einen anderen Wagen geplant haben. Scheinbar hat sich auf dem Markt nichts verändert. :-(

  2. Christian
    Christian

     

    1. Juni 2012, 18:30 Uhr

    Der Ärger ist schon nachzuvollziehen. Aber aus Händlersicht betrachtet, würde man vermutlich größere Anstrengungen unternehmen, wenn man nicht immer wieder die Erfahrung machen würde, dass man seitens der Kunden "verarscht" wird.
    Sehr oft wird Interesse nur vorgetäuscht um eine Probefahrt machen zu können. Bei längeren Fahrten entstehen Diskussionen um die Spritkosten und der Händler muss für die Abnutzung, den Wertverlust und mögliche Beschädigungen(sofern unentdeckt) aufkommen. Viel Risiko für oftmals gar nicht mal viel Ertrag.
    Dann das Thema Beratung. Klar, gehört das zum Fahrzeugkauf dazu - aber auch hier steht Aufwand und Ertrag selten in einem guten Verhältnis. Gerade im Kleinwagenbereich wo die Margen aufgrund der leichten Vergleichbarkeit geringer sind, trifft man auf beratungsintensive Kunden die sich mit Autos im allgemeinen oft kaum beschäftigen. So gibts dann vom Händler einen stundenlangen Crash Kurs in ABS, ESP, Benzin, Diesel mit ergebnisoffenem Ausgang. Ich denke viele Händler warten oft schlichtweg auf den Kunden, der weitgehend schon weiß was er will. Da ist der Aufwand dann aus Händlersicht evtl. etwas absehbarer.
    Der größte Teil der Fahrzeuge dürfte im Kleinwagenbereich über die Masse mit geringen einstelligen Margen(1-5%) verkauft werden. Ein paar wenige gute Verkäufe mit vllt. 10% Marge ermöglichen aber keinem Händler die Aufrechterhaltung seines Geschäfts. Die durchschnittliche Rendite liegt bei unter 1%...

  3. Thomas Mielke

    1. Juni 2012, 21:38 Uhr

    In jedem Baumarkt bekomme ich eine bessere und zuvorkommendere Beratung, auch wenn ich nur einen einfachen Liter Farbe brauche. Und dabei geht es nur um ein paar Euro.

    In einem Autohaus geht es aber in der Regel um fünfstellige Beträge plus langfristige Kundenbindung durch Werkstattdienstleistungen und plus eventuelle Provisionen für Finanzierungs- oder Leasingverträge. Und da erwarte ich als Kunde auch eine entsprechende Beratung. Vor allem, da man ja normalerweise nicht jeden Tag ein Auto kauft.

  4. Victor
    Victor

     

    18. September 2012, 11:42 Uhr

    Bei mir verfplichte ich den Kunden eine Probefahrt zu machen, ohne kann er kein Fahrzeug kaufen. Manchmal hole ich auch Vorführwagen von Händler-Kollegen die 40 Km weiterweg sind.

    Es hat sich zu 85% bewährt !

    Zwar möchten viele Kunden das Fahrzeug a la Geiz ist geil kaufen, aber dass ist doch nachvollziehbar. Keiner hat Geld zu verschenken.

    Probleme bereiten Kunden, die einem nicht die Wahrheit sagen, sodass es schon an Vortäuschung falscher Tatsachen grenzt. Sowas hat nicht mehr mit Geiz zu tun, dass ist schon Betrug...

  5. Frank
    Frank

     

    7. März 2013, 06:46 Uhr

    Hallo Thomas,
    natürlich "höre" und "lese" ich solche Berichte wie von Dir immer wieder - allerdings ist dies was Du Dir vorstellst nicht sooo einfach zu realisieren - eine "sofortige" Probefahrt mit einem gebrauchten Fahrzeug ist rein rechtlich kaum durchführbar - dazu müssten die Autohäuser die Gebrauchtwagen alle (!!!) in einem absoluten technischen Top-Zustand bereitstellen die dann immer sofort auf Probefahrt gehen können - dies kann aber gar nicht der Fall sein - denn alleine durch das "Stehen" der Autos kann der Zustand sich verschlechtern... Es gibt auch Autohäuser die die Fahrzeuge erstmal nur optisch verkaufsfertig machen, dann in die Aussellung stellen und dann erst, wenn sie verkauft sind technisch in ordnung bringen...
    Es ist nicht auszudenken was Du als Kunde empfinden würdest wenn Dir die Bremse durchrutscht, oder - aufgrund der Korrossion einfach erstmal die Bremsen "freibremsen" müsstest... - oder im Auto aufgrund längerer Standzeiten ein Christbaum aufleuchtet der Inspektion & Co. fordert...
    Natürlich gibt es auch rechtlich noch einiges mehr bei Probefahrten mit gebrauchten Fahrzeugen zu beachten, genauso wie die Tatsache dass eine Probefahrt mit "roten" Nummern genauso auch ein Problem darstellen kann etc. etc.
    Ich habe in meinem Blog ein paar Anmerkungen zu Probefahrten mit Neuwagen aufgeschrieben, vielleicht magst ja mal vorbeischauen... ;-)

  6. PeZe

    27. April 2013, 10:07 Uhr

    servus
    nur damit man als externer einmal mitbekommt, mit was für schwachsinnigen situationen man als verkäufer nahezu täglich konfrontiert wird:
    da kommt soeben ein käufer in´s haus, der im märz seinen neuen bekommen hat, nicht von mir, sondern von meinem kollegen, der heut keinen dienst hat. ist aber auch völlig egal: kunde hat frage, wir sind gern da um diese zu beantworten!
    dieser kunde fragt mich doch original, warum das finanzamt die kfz-steuer noch nicht abgebucht hat!!!
    bitte bedenkt dabei: wir müssen dabei noch ruhig und höflich bleiben!
    mir fällt so langsam nix mehr dazu ein....

  7. Auto Seybold
    Auto Seybold

     

    28. August 2013, 10:59 Uhr

    Hallo Thomas,
    eine gewisse Verdroßenheit bei den Autoververkäufern (oder überhaupt in der Autobranche - Stichwort Werkstätten ) mag tatsächlich mittlerweile Realität sein.
    Allerdings (was die Servicewüste freilich nicht fruchtbarer macht) passiert auch hier natürlich nichts ohne Grund.
    Wie hier in diesem Thema schon angesprochen, ist es in dieser Branche nicht immer einfach, den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Speziell als Verkäufer gebrauchter Fahrzeuge. Zig Probefahrten und Beratungen - oftmals mit dem Ergebnis, dass der Kunde die professionelle Beratung durch einen Fachmann in Anspruch nimmt, das Fahrzeug (ausgerüstet mit nötigem Know How vermittelt durch den Berater eines Autohauses) dann irgendwo anders (oft im Internet von privat) kauft. Nicht selten werden auch umfangreiche Beratungen nebst Probefahrt genossen, ohne dass zuvor überhaupt die Finanzierung geklärt wurde.
    Das jetzt nur mal zwei gängige Punkte, die allerdings in der Praxis immer wieder für Verdruß sorgen.
    Nun wird ein Kunde natürlich zu Recht einwenden, dass das nunmal das Brot eines Autoverkäufers ist.
    Aber nichtsdestotrotz wirkt sich o.G. eben schon oft auf die Motivation der Mitarbeiter dieser Branche aus.
    Inwiefern das auf Dauer zielführend ist, ist natürlich eine ganz andere Frage.
    Ich denke nicht, dass sich in Zeiten des sich verdichtenden Wettbewerbs eine mangelnde (und vor allem für die Kunden spürbare) Motivation für den Geschäftsinhaber lohnen wird.

  8. Kalle Mobil
    Kalle Mobil

     

    5. September 2013, 14:47 Uhr

    Hallo Thomas,
    ich verstehe dich voll und ganz. Ich komme aus der Branche und kenne einige Verkäufer und deren motivation. Sicherlich kann ein Verkäufer mal einen guten aber auch einen schlechten tag haben. Autos heutzutage zu verkaufen ist bei weitem nicht mehr so einfach wie vor ein paar Jahren.
    Die Preise der Neuwagen steigen stetig, der Konqurrenz druck ebenso und (Entschuldigung der Ausdruck) die Kunden werden auch nicht leichter.
    Man berät als motivierter Verkäufer einen Kunden teilweise Stunden lang, führt Probefahren durch, rechnet ein Angebot aus usw. usw. und am Ende entscheidet sich der Kunde für ein Angebot was 250€ günstiger ist. Der verkäufer bekommt für die Probefahrt und Beratung keinen Cent. Nur für die Unterschrift! Das motiviert natürlich sehr und wenn man das 3-4 mal am Tag durchmacht kann man auch gern mal schlecht gelaunt sein als Verkäufer.
    Wir bieten soweit wie es möglich ist Probefahrten sofort an. Aber es kann nunmal sein, dass das Fahrzeug nicht anspringt (Batterie leer), dass der verkäufer schon andere Termine hat usw.
    Ich meine wir bekommen beim Arzt auch nur einen Termin mit teilweise enormer Wartezeit (ist jetzt etwas übertrieben) aber im Grunde genau das gleiche Spiel.
    Macht nicht immer alle verkäufer so nieder. Sicher es gibt welche die lassen alles schludern. Diese Leute haben den falschen Job gewählt. Aber es gibt auch welche (die meisten) die den ganzen Tag nur Stress um die Ohren haben. Ein Verkäufer verkauft nicht nur Autos. Er kümmert sich um weitaus mehrere Sachen Managment, Marketing, I-Net usw. und dafür erhält er auch keinen Cent.

  9. Sergej Markwart
    Sergej Markwart

     

    5. April 2014, 11:44 Uhr

    Guten Tag Herr Mielke,

    wir befassen uns beruflich auch stark mit diesem Thema und sprechen auch explizit mit unseren Kunden darüber. Ein passender Artikel zum Thema ist dieser -> Die Hochschule Deggendorf unter Leitung von Professor Christian Zich hat 100 Autohäuser getestet mit einem schrecklichen Ergebnis.
    Aber lesen Sie selbst: [Linkziel nicht mehr vorhanden]

    Mit besten Grüßen

    S. Markwart

  10. Holger
    Holger

     

    19. Juni 2015, 12:05 Uhr

    Anhand der ganzen Formulierungen in Ihrem Beitrag liest man raus das dass ganze sicherlich nicht mit einem sofortigen Kauf verbunden war. Denn genau solche Aussagen hört man sich als Autoverkäufer immer wieder an wenn die "Probefahrt auf der Stelle und sofort" nicht möglich ist! Dann heißt es jedesmal man möchte das Geld des Kunden nicht haben. Im Grunde genommen ist es genau umgekehrt. Es ist viel Arbeit und kostet dem Verkäufer den einen oder anderen Kunden solche Sachen zu organisieren. Deshalb möchte ein Autoverkäufer einfach nur sicher sein das Interesse besteht, dieses erfährt man darüber ob der Kunde, so wie Sie, mit einer PF in ein paar Tagen einverstanden sind ;-) andernfalls kennt man die singenden Vögel die im Endeffekt Angebot nach Angebot holen und sich doch über alles aufregen und meinen es gibt ja keine vernünftigen Autos!!

    Mal aus Sicht eines Autoverkäufers.

    Danke

  11. Thomas Mielke

    19. Juni 2015, 12:15 Uhr

    @Holger: Das Problem ist vielschichtiger. Es geht ja auch nicht nur darum, dass man nicht sofort eine Probefahrt machen kann, sondern auch um die grundsätzliche Qualität der Beratung, sofern man diese überhaupt so nennen kann.

    Wenn man z.B. zu einem Foto-Händler geht, dann kann man dort sofort verschiedene Kamera-Modelle ausprobieren. Wenn die Beratung gut ist, dann wird man sicherlich auch sofort eine Kaufentscheidung treffen. Wahrscheinlich sogar dann, wenn der Preis ein paar Euro über einem vergleichbaren Onlineangebot liegt. Einfach weil man ein gutes Gefühl hat.

    Wenn man ein Auto kauft, dann wird man das natürlich nicht sofort mitnehmen. Was ja aufgrund der Anmeldung bei der Kfz-Zulassungsstelle ohnehin gar nicht möglich ist. Aber man kann doch erwarten, dass man insbesondere am Wochenende kurzfristig eine kleine Probefahrt machen kann, notfalls auch nur eine Runde auf dem Hof des Händlers. Wenn ein Autoverkäufer kein Gespür dafür hat, ob das Kaufinteresse wirklich konkret ist, dann hat er wohl den falschen Job.

    Ich habe auch Verständnis dafür, dass man einen Wagen nicht sofort probe fahren kann, wenn dieser z.B. hinten auf dem Gelände von zig anderen Fahrzeugen „eingeparkt“ ist. Dass man da etwas Vorlauf benötigt ist klar. Aber wenn der Wagen direkt vor der Tür steht und man nur den Zündschlüssel umdrehen müsste, dann habe ich dafür kein Verständnis. Vor allem wenn man gerade der einzige Kunde ist.

    Und wenn ich konkretes Interesse an bestimmten Modellen signalisiere und der Verkäufer einen nicht mal zu den passenden Fahrzeugen begleitet, weil ja sicherlich Fragen auftauchen werden, dann kann ich leider auch nur Desinteresse am Verkaufen attestieren.

    Wir haben dann übrigens am gleichen Wochenende online einen passenden Wagen gefunden, Probefahrt direkt nach dem Wochenende. Und nach der Probefahrt wurde sofort der Kaufvertrag unterschrieben. Und Kaffee gab es auch.

  12. Gabbi
    Gabbi

     

    23. Februar 2016, 22:20 Uhr

    Manchmal frage ich mich auch wie gross das Interesse am Verkauf in einem Autohaus ist.

    Ob so etwas der Chef weiss? Heute kauft man so viel über das Internet, da sollte der Verkäufer doch froh über jeden Kunden sein, der noch wirklich ins Autohaus kommt.

    Unverständlich!

    Grüsse
    Gabbi

  13. Judy
    Judy

     

    13. März 2016, 00:55 Uhr

    Hallo Herr Mielke und alle anderen!

    Ich weiß zwar, dass dieser Beitrag schon alt ist, aber ich muss trotzdem kurz loswerden, was uns heute passiert ist: Entweder wird es immer noch schlimmer, was sogenannte Autoverkäufer betrifft, oder wir hatten heute "ausgesprochenes Glück"...

    Im Internet sind wir auf ein Auto gestoßen, das uns interessiert hätte. Der Händler hatte dies - außer auf seiner eigenen Homepage - auf mehreren Seiten angeboten. Auch die Adresse mit dem Hinweis "Ihr Weg zu uns" war angegeben. Da dies nicht weit weg war, sind wir also hingefahren um mal zu schauen. Dort angekommen, waren wir zwar etwas verwundert über das am Hof - in dem die angebotenen Autos standen - angebrachte Schild "Betreten verboten", hätten aber niemals gedacht, dass dies auch für potenzielle Kunden gelten sollte. Kurze Zeit später wurden wir eines Besseren belehrt: Wir hatten gerade die Autos etwas begutachtet, da kam plötzlich der Händler wutentbrannt aus seinem Haus gestürmt und fragte in einem derart unfreundlichen Ton "Was soll das? Könnt Ihr nicht lesen was da steht? Ich kann Euch hier nicht brauchen!" und schmeißt uns regelrecht raus!

    Ich kann das Ganze immer noch nicht glauben und ärger mich eigentlich, dass es mich so beschäftigt, aber es ist einfach unfassbar! Es kann eigentlich nur sein, dass diese Person etwas zu verbergen haben muss, ansonsten kann ich mir ein derartiges Verhalten absolut nicht erklären.

    Einen schönen Sonntag!

    VG

    Judy

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