Ein Minecraft-Server für die Kids auf einem Raspberry Pi

Ein Minecraft-Server auf einem Raspberry Pi
Ein Minecraft-Server auf einem Raspberry Pi

Das Open-World-Spiel Minecraft ist ja bei vielen Kids seit Jahren ein Dauerthema. So natürlich auch bei unseren Kindern, die zunächst nur auf unseren iPads oder dem Apple TV mit der Pocket Edition spielen durften. Dort haben sie ihre Welten gebaut. Große Häuser, Villen, ganze Dörfer und alles was so dazu gehört. So wie bei vielen anderen Spielen auch, habe ich zwar immer ein Auge darauf, was die Kids da so machen, aber wirklich auskennen tue ich mich da nicht. Spawnen, Creeper, Enderdrache, Cheats, Skins, Mods, das sind so Begriffe, die hier täglich fallen. Ihr kennt das...

Wie ich dann aber bald lernen durfte, ist die Pocket Edition nur eine abgespeckte Variante, mit der man im Kreativmodus zwar eigene Welten bauen, oder im Überlebensmodus Welten erkunden, Dinge sammeln oder gegen Monster kämpfen kann. Aber in der „richtigen“ Minecraft-Version – der Java-Edition – die man auf dem PC installieren muss, kann man natürlich viel mehr machen. Man kann Mods installieren oder in der Forge-Version weitere Funktionen oder Cheats nutzen. Nun ja, die Kids kennen sich da deutlich besser aus, als ich...

Gemeinsam mit Freunden spielen

Natürlich kam irgendwann der Wunsch auf, auch mal mit Freunden zusammen spielen zu dürfen. Das geht in der Pocket Edition sogar recht einfach, wenn sich alle im gleichen WLAN befinden. Dazu hatte ich zeitweise sogar ein gesondertes Gäste-WLAN in unserem UniFi-System eingerichtet, in dem sich die eingeloggten Geräte gegenseitig sehen können (In unserem normalen Gäste-Netz ist diese Funktion natürlich deaktiviert). Und so konnten die Freunde mit ihren Smartphones oder Tablets gemeinsam Minecraft „zocken“.

Aber das ging eben nur, wenn die Freunde zu Besuch waren. Außerhalb unseres WLANs ging das natürlich nicht. Hierzu müsste man sich auf einem Server einloggen, von denen es haufenweise im Internet gibt. Eine Option, die wir – und auch die anderen Eltern – natürlich nicht erlauben. Dabei ist ja nicht kontrollierbar, wer sich da noch alles so auf einem öffentlichen Server herumtreibt.

Ein eigener Minecraft-Server

Bleibt also nur noch die Möglichkeit, einen eigenen Minecraft-Server einzurichten. Der Hauptvorteil dabei ist natürlich, dass ich dann die volle Kontrolle darüber habe, wer sich auf dem Server einloggen darf. So einen Server könnte man natürlich auf dem PC der Kinder oder auf der NAS installieren. Aber viel naheliegender ist doch ein kleiner Raspberry Pi, der als reiner Minecraft-Server fungiert. Dieser läuft somit komplett autark im lokalen Netz und kann die anderen Geräte nicht beeinträchtigen. Außerdem kann dieser sogar bedenkenlos über die Firewall freigegeben werden, sodass sich auch die Freunde der Kinder von extern dort einloggen können. Wichtiger Hinweis: Der Zugriff auf einen solchen Minecraft-Server ist nur mit der Java-Edition und nicht mit der Pocket-Edition möglich.

Was benötigt man dazu?

Wie ich schon im meinem Artikel zum Pi-hole geschrieben habe, benötigt man natürlich einen Raspberry Pi, eine Micro-SD-Karte (16GB) und ein USB-Netzteil. Es gibt auch komplette Starter-Kits, die alles Notwendige enthalten. Für die Erstinstallation braucht man außerdem einmalig einen Monitor und eine USB-Tastatur. Danach wird der RasPi headless betrieben und man kann man sich per SSH über die Konsole einloggen. Ich will jetzt hier nicht näher darauf eingehen, auf der Raspberry-Pi-Website gibt es viele Anleitungen was genau zu tun ist. Es genügt übrigens die Raspbian-Version ohne Desktop – auch Raspbian Stretch Lite genannt.

Der Raspberry Pi sollte dann noch so konfiguriert werden, dass dieser die maximale Leistung für Minecraft zur Verfügung stellt. Dazu reduziert man in der Pi-Konfigurationsdatei den Speicher der GPU, denn die wird ja nicht benötigt. Außerdem kann man den Port der SD-Karte auf maximale Geschwindigkeit setzen (Overclocking):

sudo nano /boot/config.txt

Dort fügt man am Ende der Datei folgende Zeilen ein:

gpu_mem=16
dtparam=sd_overclock=100

Nach einem Reboot steht dem Minecraft-Server dann die maximale Leistung des Raspberry Pis zur Verfügung.

Die Installation des Minecraft-Servers

Wenn der Raspberry Pi grundsätzlich eingerichtet ist, dann muss natürlich der Server installiert werden. Dazu findet man online diverse Anleitungen auf ganz unterschiedlicher Basis. Ich habe zunächst versucht einen Server auf Basis von Cuberite zu installieren, was aber irgendwie nicht so richtig funktioniert hat.

Bei der weiteren Recherche bin ich dann auf den recht Resourcenschonenen Spigot-Ableger Paper gestoßen. James A Chambers hat dazu ein tolles Script geschrieben, mit dem die Installation aller notwendigen Komponenten voll automatisch abläuft. Das hat bei mir wunderbar funktioniert. Und so gehts:

wget -O SetupMinecraft.sh https://raw.githubusercontent.com/TheRemote/RaspberryPiMinecraft/master/SetupMinecraft.sh
chmod +x SetupMinecraft.sh
./SetupMinecraft.sh

Nach der Installation befindet sich der Server dann im Verzeichnis „~/minecraft“ und kann das erste Mal gestartet werden:

~/minecraft/start.sh

Damit läuft der Server im Hintergrund. Auf die Konsole des Servers gelangt man mit:

screen -r minecraft

Der Start dauert ein wenig, aber danach kann man in der Konsole durch Eingabe von help die verfügbaren Befehle aufrufen. Die Konsole verlässt man durch die Eingabe von Strg+A und dann Strg+D, der Server läuft dann im Hintergrund weiter. Die Eingabe von stop oder Strg+C beendet bzw. stoppt den Server.

Die weitere Konfiguration des Minecraft-Servers

Die Grundkonfiguration des Minecraft-Servers sollte dann noch etwas angepasst werden. Insbesondere die Aktivierung der Whitelist und ein Limit für die Anzahl der Spieler halte ich für wichtig. Auch die Kids hatten noch ein paar Wünsche, wie sie den Server nutzen wollen. Dazu muss die Datei server.properties editiert werden:

nano ~/minecraft/server.properties

Ich habe in erster Linie folgende Einträge geändert:

view-distance=8
enable-command-block=true
enforce-whitelist=true
max-players=5
pvp=false
white-list=true
op-permission-level=3

Ein vollständige Übersicht aller Servereinstellungen findet Ihr übrigens im Minecraft-Wiki. Wenn man die Änderungen vorgenommen hat, muss der Minecraft-Server natürlich beendet und neu gestartet werden.

Portweiterleitung

Der Minecraft-Server ist damit einsatzbereit. Zumindest im lokalen Netz. Damit die Freunde der Kids sich auch von extern auf dem Server einloggen können, muss im Router allerdings noch eine Portweiterleitung auf die IP-Adresse des Minecraft-Servers eingerichtet werden. Der Standardport ist 25565, bei Bedarf könnte dieser aber in der server.properties geändert werden.

Whitelist – Wer darf mitspielen?

Außerdem müssen die Spieler natürlich in die Whitelist eingetragen werden, so können sich nur die Spieler mit dem Server verbinden, die dort eingetragen sind. Damit habe ich also die volle Kontrolle, mit wem meine Kids online spielen. Man benötigt lediglich den Spielernamen und kann diesen über die Minecraft-Konsole mit folgendem Befehl eintragen:

whitelist add {spielername}

Operator-Status

Ganz stolz sind meine Kids natürlich, dass sie auf dem Server den Operator-Status haben. Damit können sie z.B. Befehlsblöcke editieren und Cheat-Befehle ausführen. Das Operator-Level habe ich in der server.properties übrigens auf 3 gesetzt. Damit können sie alles machen, außer den Server zu stoppen. Zunächst müssen sie natürlich in die Whitelist eingetragen werden und können dann ganz einfach zum Operator gemacht werden:

op {spielername}

Bestehende Welten auf den Server hochladen

Der Server ist nun in Betrieb, allerdings nur mit einer neuem und leeren Standard-Welt. Damit die Kinder auch auf dem Server in ihren bereits offline erstellten Welten spielen und darin weiter bauen können, müssen diese vom PC auf den Server kopiert werden. Die aktuelle Welt ist in der server.properties festgelegt:

level-name=world

Dabei ist „world“ das Verzeichnis im „~/minecraft“ Ordner. Nach dem ersten Start des Minecraft-Servers werden noch die Ordner „world_nether“ und „world_the_end“ angelegt. Eine Welt besteht also aus den folgenden drei Verzeichnissen:

~/minecraft/world
~/minecraft/world_nether
~/minecraft/world_the_end

Wenn man also nun die Welt, die bisher auf dem PC erstellt wurde, auf dem Server nutzen will, dann muss man den Inhalt des Ordners „world“ mit den Daten der Welt vom PC ersetzen. Und die beiden anderen Verzeichnisse sollte man dann am besten ebenfalls leeren.

Besser ist es allerdings, wenn man einen neuen Ordner, z.B. „Meine Welt“ anlegt und diesen in der server.properties einträgt:

level-name=Meine Welt

Nach dem Neustart des Minecraft-Servers wird dann diese Welt geladen. So kann man man auch weitere Welten auf dem Server ablegen und über den Eintrag in der server.properties festlegen, welche Welt gestartet werden soll.

Wechsel der Welt und automatischer Neustart

Leider ist das ja doch etwas umständlich und daher arbeite ich gerade noch an einer Lösung, wie man das etwas komfortabler machen kann. Z.B. mit einem Webinterface, über das man die gewünschte Welt auswählt und die dann den Server neu startet.

Die Welt könnten die Kids ja bei Bedarf sogar noch selber austauschen. Dazu wäre nur ein Samba-Server (smbd) notwendig und man würde das World-Verzeichnis als Windows-Freigabe öffnen. Aber der Server lässt sich eben nur über die Konsole starten und da lasse ich meine Kids nicht dran.

Ich halte Euch auf dem Laufenden...

Update Januar 2021

Update des Minecraft-Servers auf eine aktuelle Version

Es ist ja schon eine Weile her, seit den ich den Server eingerichtet habe. Der Server lief zwar die ganze Zeit, aber das Interesse der Kids an Minecraft war etwas abgekühlt und es wurde einfach nicht gespielt. Wie so oft, ändert sich so etwas ab und zu und seit kurzem ist Minecraft wieder in. Und so kam natürlich die Frage auf, ob man die eingesetzete Minecraft-Version nicht mal aktualisieren könnte, da ja die Server-Version immer zur Version auf dem Client passen muss.

Praktischerweise hat James A Chambers, dessen Script ich ja zur Installation verwendet hatte, zwischenzeitlich sein Script überarbeitet und optimiert, sodass man die zu installierende Version jetzt selber bestimmen kann und so ganz einfach ein Update auf eine beliebige aktuellere Version durchführen kann.

Dazu muss man einfach in der SetupMinecraft.sh die gewünschte Version angeben:

# Minecraft server version
Version="1.16.1"

Wenn man dann – wie ich weiter oben bereits beschrieben habe – das Setup-Script startet, dann wird diese Version installiert (Bitte vorher das Backup nicht vergessen!).

Bei der Gelegenheit habe ich dann auch direkt den Raspberry Pi 3B+ durch den deutlich leistungsstärkeren Raspberry Pi 4 mit 8GB ersetzt. Empfehlenswert ist außerdem die Verwendung einer USB-SSD anstelle der SD-Karte. Zum Einen macht sich das deutlich in der Performance bemerkbar und außerdem kann eine SD-Karte durchaus fehleranfällig sein. Somit haben meine Kids jetzt einen wirklich zuverlässigen und performanten Minecraft-Server.

Wechsel des Minecraft-Servers auf eine Forge-Version zur Nutzung von Mods

Der größte Wunsch meiner Kids – und auch vieler Kommentare – war die Möglichkeit, einen Forge-Server zu betreiben, um Mods verwenden zu können. Das ist zwar mit dem obigen Script nicht direkt möglich, allerdings empfiehlt es sich, vorab einmal die Installation des normalen Paperclip-Servers wie oben beschrieben durchzuführen, da dort auch die sonstige notwendige Konfiguration vorgenommen wird.

Wenn der normale Server also läuft, dann kann man den Forge-Server installieren. Dieser wird ja automatisch im Verzeichnis ~/minecraft installiert. Da man dieses nicht überschreiben möchte, sollte man ein gesondertes Verzeichnis anlegen. Ich habe das Verzeichnis ~/forge angelegt und dann dort zunächst die Forge-Installations-Datei heruntergeladen:

cd ~/forge
wget https://files.minecraftforge.net/maven/net/minecraftforge/forge/1.16.4-35.1.32/forge-1.16.4-35.1.32-installer.jar

Wie man am Dateinamen erkennen kann, habe ich die Forge-Version 1.16.4-35.1.32 installiert. Wenn man eine andere Version installieren möchte, dann muss man den Pfad entsprechend anpassen. Bevor man nun mit der Installation beginnt, sollte man den normalen Server natürlich beenden. Am saubersten geht das mit dem Befehl:

~/minecraft/stop.sh

Die Installation des Forge-Servers startet man mit diesem Befehl:

java -jar forge-1.16.4-35.1.32-installer.jar --installServer

Wenn die Installation abgeschlossen ist, dann können wir den Server zum ersten mal starten:

java -Xms512M -Xmx1008M -jar ~/forge/forge-1.16.4-35.1.32.jar nogui

Vermutlich wird man dann erst eine Fehlermeldung erhalten, weil man zunächst das End User Licence Agreement (EULA) bestätigen muss. Dazu muss man in der Datei ~/forge/eula.txt den Folgendes ändern:

eula=true

Danach sollte man den Server starten können. Wenn der Server funktioniert, kann man – wie bereits oben beschrieben – die notwendigen Änderungen an der Konfiguration vornehmen oder eine bereits vorhandene Welt des normalen Servers vom ~/minecraft in das ~/forge Verzeichnis kopieren.

Bei der normalen Installation des Minecraft-Servers gibt es Scripte für den einfachen Start und Stop des Servers. Diese kopiert man zunächst in das ~/forge Verzeichnis:

cp ~/minecraft/start.sh ~/forge
cp ~/minecraft/stop.sh ~/forge

In der Datei start.sh müssen noch ein paar Änderungen vorgenommen werden:

nano ~/forge/start.sh

Zum Einen prüft das aktuelle Script bei jedem Start, ob es eine neue Version von Paperclip gibt und lädt diese herunter. Das macht für den Forge-Server natürlich keinen Sinn. Die entsprechenden Zeilen recht weit am Ende des Scripts müssen also gelöscht oder auskommentiert werden (# am Anfang jeder Zeile). Man sucht nach diesen Zeilen:

# Update paperclip.jar
echo "Updating to most recent paperclip version ..."

Die Befehle darunter (wget ... bis fi) werden alle nicht benötigt. Interessant wird es dann erst wieder ab:

echo "Starting Minecraft server. To view window type screen -r minecraft."
screen -dmS minecraft java -jar -Xms400M -Xmx2700M /home/pi/minecraft/paperclip.jar

Die Zeile „screen...“ muss auskommentiert und darunter folgende Zeile eingefügt werden:

screen -dmS minecraft java -jar -Xms512M -Xmx1008M /home/pi/forge/forge-1.16.4-35.1.32.jar nogui

Der Dateiname muss natürlich mit der zuvor installierten Version übereinstimmen.

Beide Dateien müssen dann noch ausführbar gemacht werden:

chmod +x ~/forge/start.sh
chmod +x ~/forge/stop.sh

Gestartet werden kann der Server dann mit:

~/forge/start.sh

Damit der Minecraft-Forge-Server beim Reboot automatisch startet und nicht der normale Server gestartet wird, muss auch noch der Service angepasst werden:

sudo nano /etc/systemd/system/minecraft.service

In folgenden Zeilen müssen die Pfade entsprechend angepasst werden:

WorkingDirectory=/home/pi/forge
ExecStart=/bin/bash /home/pi/forge/start.sh
ExecStop=/bin/bash /home/pi/forge/stop.sh

Im Anschluss muss der Service neu geladen werden:

sudo systemctl daemon-reload

Damit sollte die Installation des Forge-Servers abgeschlossen sein.

Verwendung von Mods

Mit dem Forge-Server können nun also auch Mods verwendet werden. Damit diese genutzt werden können, müssen diese in das Verzeichnis ~/forge/mods kopiert werden. Wichtig ist, dass auf dem Server und dem Client jeweils die gleichen Mods vorhanden sein müssen, ansonsten ist die Verbindung zum Server in der Regel nicht möglich. Ebenso müssen natürlich die jeweils gleichen Versionen der Mods verwendet werden.

Wenn man die verwendeten Mods ändern oder austauschen möchte, muss man den Server im Anschluss neu starten, damit diese auch geladen werden. Der Start des Forge-Servers mit Mods kann schon mal einige Minuten dauern. Dabei sollte man also nicht ungeduldig werden.

Samba-Server

Um die Mods einfach auf den Server zu ändern, bietet es sich an, einen Samba-Server zu installieren. Damit kann man dann das ~/forge-Verzeichnis unter Windows als normales Netzlaufwerk einbinden. Das geht über das Paketmanagement-System APT recht einfach:

sudo apt update
sudo apt install samba samba-common smbclient

Die bei der Installation eventuell gestellten Fragen können einfach mit den vorgegebenen Standard-Einstellungen bestätigt werden. Nach der Installation müssen in der smb.conf aber noch ein paar Änderungen vorgenommen werden:

sudo nano /etc/samba/smb.conf

Typischerweise sollte bereits ein folgender allgemeiner Block vorhanden sein. Falls nicht, dann sollte dieser eingefügt werden. Die Workgroup muss man eventuell an die Einstellungen des eigenen Netzwerks anpassen:


workgroup = WORKGROUP
security = user
encrypt passwords = yes
client min protocol = SMB2
client max protocol = SMB3

Dann benötigt man noch einen Eintrag für das Verzeichnis des Minecraft-Forge-Servers:


comment = Minecraft
path = /home/pi/forge
read only = no

Im Anschluss muss der Samba-Server neu gestartet werden:

sudo service smbd restart
sudo service nmbd restart

Nun sollte die Netzlaufwerk-Verbindung von Windows möglich sein.

Fazit

Der Forge-Server läuft hier jetzt seit etwa einem Monat und wird seitdem fleißig von meinen Kids und deren Freunden genutzt. Die meisten Mods, die die Kids ausprobiert haben, funktionieren wie gewünscht. Manche Mods kosten allerdings etwas Performance. Aber das muss man einfach testen. Die Mods lassen sich ja jederzeit ändern.

Bisher 71 Kommentare
  1. Karl

    Karl

     

    8. Dezember 2018, 01:10 Uhr

    Hi,
    tolles Projekt, was du da für deine Kids machst. :)
    Minecraft ist eine tolle Sache, in die man viel Zeit reinstecken kann und auch ein echt sehenswertes Ergebnis hervorbringen kann. Man muss nur verdammt aufpassen, dass man nicht zu viel Zeit reinsteckt - eigene Erfahrung. :P

    Wenn du dich dazu überreden kannst, das Projekt auf einer x86 Plattform statt einem Raspberry laufen zu lassen, oder vielleicht Exagear für deinen Raspberry hast, gibt es ein Web-Interface namens "Multicraft". :)

    Was mehrere Welten betrifft, sofern du Bukkit, Spigot oder Paper nutzt, dann solltest du dir mal das Plugin Multiverse anschauen. ;)

    Wenn du zu der ganzen Geschichte Fragen hast, kannst du mich gerne mal per Mail anschreiben. Kenne mich ganz gut mit der Angelegenheit aus. ^^

    Gruß Karl

  2. Thomas Mielke

    8. Dezember 2018, 02:32 Uhr

    @Karl: Danke für den Hinweis. Schaue ich mir mal an.

  3. Dr. Allcome

    Dr. Allcome

     

    16. Februar 2019, 23:58 Uhr

    Sehr geehrter Herr Mielke,

    unser Dank für den Artikel und die links zu den Skripten.
    Unser Raspberry PI 2B läuft ganz OK nach dem abfolgen ihrer Beschreibung.

    Ab und an bleibt der Java Process hängen bei zu hoher last.
    Dies scheint mit der Speicherauslastung zusammen zu hängen.
    Möglicherweise auch damit, dass wir gerade nur eine ältere 8GB Speicherkarte einsetzten und das sd-overclocking nicht funktioniert.

    Unser Dank.

    In Zukunft werden wir vielleicht auf potentere Hardware umsteigen.

    Mit freundlichem Gruß,

    Dr. Allcome

  4. Tom

    Tom

     

    10. März 2019, 19:03 Uhr

    Wow, genau nach so was habe ich gesucht. Tolle Beschreibung.
    Nachdem ich meinen Kids dann mitteilte was ich vorhabe, war meine Enttäuschung jedoch groß, da sie Minecraft auf der Wii U spielen und somit nicht auf Servern (in eigenen Netzwerk) spielen können.
    Trotzdem habe ich etwas gelernt und werde es auf meinem Raspi Webserver anwenden. das Overclocking der SD-Karte. Mal sehen was es bringt.
    Gruß und viel Spaß Spielen
    T.

  5. Karsten

    Karsten

     

    11. Mai 2019, 10:24 Uhr

    Klasse Anleitung. Läuft bei mir seit Monaten ohne Probleme auf dem 3+. ist noch was in Richtung 1.14 geplant bzw. Vielleicht schon in der Mache?

  6. Thomas Mielke

    11. Mai 2019, 13:23 Uhr

    @Karsten: Der Pi läuft hier auch ohne Probleme. Aber wie das so ist bei den Kids, sobald etwas endlich da ist, ist das Interesse auch schnell wieder weg. In der letzten Zeit langweilt sich der Minecraft-Pi hier also eher. Daher habe ich auch noch keine weiteren Updates gemacht...

  7. jeff darvy

    jeff darvy

     

    19. Mai 2019, 15:31 Uhr

    is it possible to downgrade the server to 1.13.2? because I'd like to use dynamap jar.

    best regards

    jeff d

  8. Chris

    Chris

     

    31. Mai 2019, 00:49 Uhr

    für die erst installation kann man natürlich auch ohne monitor und tastatur/maus machen.

    - win32diskimager
    - Raspian img datei

    nachdem man mit dem win32diskimager die image installiert hat öffnet man die boot partition und erstell darin eine "ssh" text datei und fertig danach in den RPi starten und z.B über Putty einloggen

    falls relevant und überhaupt noch aktuell ist dieses thema

  9. Tankul

    Tankul

     

    24. Juni 2019, 02:24 Uhr

    Hallo und danke für die super Beschreibung.
    Es hat alles super geklappt und der Server läuft.
    nur hab ich das Problem das ich zwar jetzt einen laufenden Server
    habe, doch leider gar nicht spielen kann. Wenn ich die IP Adresse etc
    bei Mincraft eingebe findet er zwar den Server aber er sagt das
    er zu alt ist. Was mach ich nun? Kann ich nen Minecraft launcher irgendwie
    downgraden?

  10. Thomas Mielke

    24. Juni 2019, 08:08 Uhr

    @Tankul: Die Version des Clients muss mit der Version des Servers übereinstimmen. Ansonsten funktioniert das nicht. Du musst also vermutlich eine ältere Version des Minecraft-Clients verwenden.

  11. Tankul

    Tankul

     

    25. Juni 2019, 23:56 Uhr

    Schönen guten Abend und danke für die
    schnelle Antwort. ist schon mega lange her
    das ich mich mit Minecraft beschäftigt habe
    aber alles hat so geklappt wie beschrieben und nun läuft alles.
    Allerdings hat das ganze nun noch 2 weitere fragen aufgeworfen
    bei der ich trotz recherche nicht mehr weiter weiß. Und zwar wie mache ich den Server jetzt für meine Freunde außerhalb meines Netzwerks sichtbar und wie funktioniert die ganze sache mit dem World edit? Er schlägt mir in der console zwar die Befehle vor, führt sie aber nicht aus.

    Vielen dank schonmal
    l.g Tankul

  12. Thomas Mielke

    26. Juni 2019, 00:43 Uhr

    @Tankul: Wie ich oben bereits beschrieben habe, musst Du zunächst eine Portweiterleitung auch Port 25565 einrichten. Wie das in Deinem Router funktioniert, musst Du bitte in der entsprechenden Doku nachschauen. Wenn von außen auf Deinen Server zugegriffen werden soll, dann geht das über die öffentliche IP-Adresse die Dein Provider Dir zugewiesen hat. Die kannst Du in Deinem Router einsehen oder z.B. mit MyIP.com herausfinden. Am besten richtest Du Dir aber über einen DynDNS-Dienst eine dynamische Domain-Adresse ein. Dein Router kann Deine IP-Adresse dort automatisch aktualisieren.

  13. Dennis

    Dennis

     

    27. Juli 2019, 13:59 Uhr

    Hallo,

    die Installation läuft 1a und der Server läuft.
    Jetzt stehe ich allerdings vor dem Problem, daß meine Kids weder mit der Windows 10 Edition, noch mit der PS4/XBOX One Version einloggen können.

    Muss ich auf dem PI noch etwas einstellen??
    Auf zwei unterschiedlichen Windows Servern können alle einloggen. Wollte nur einen Kauf eines festen PC‘s als Server vermeiden. Mein Laptop brauche ich halt auf der Arbeit und da kam mir der PI gerade recht.

    Firewall habe ich am Laptop testweise deaktiviert. Kupfernetzwerk, anstatt wlan probiert. Am Router vorbei ein eigenes Netzwerk aufgebaut.......

    LG

  14. Thomas Mielke

    27. Juli 2019, 14:13 Uhr

    @Dennis: Ich kenne Deine lokale Netzwerk-Konfiguration nicht, grundsätzlich ist der Login aber nur mit der Minecraft Java Edition möglich. Und es muss sich auch um die gleiche Version (Client/Server) handeln. Die Windows 10 (Pocket Edition) funktioniert nicht mit dem Server.

  15. Marco

    15. August 2019, 20:38 Uhr

    Hallo,

    der Server lief dank der tollen Anleitung recht schnell. Vielen Dank!!! Habe dann versucht dem Server von nem' anderen Pi aus beizutreten. Dort ist der Pi Edition Client installiert. Leider wird der Server nicht gefunden. Ich vermute die Pi Edition ist nicht zu dem Server kompatibel, oder?

  16. Thomas Mielke

    15. August 2019, 21:37 Uhr

    @Marco: Ich denke, dass die Pi Edition genauso wie die Pocket Edition oder Windows 10 Editon nicht mit dem Server kompatibel sind. Dazu braucht man die Java Edition.

  17. Janis

    Janis

     

    25. Oktober 2019, 04:58 Uhr

    Wir haben suchen momentan eine Möglichkeit einen Java Server laufen zulassen, ohne viel Geld zu investieren.
    Denkst du dieser Server läuft auf einem RPI-4 4GB gut oder ist da mehr ein Rock PI oder eine NUC empfehlenswerter?
    http://heldendesbildschirms.dynv6.net:8123/#
    https://timings.aikar.co/?id=03ba7338fa0f4e7ca8d4e0616de18b16
    Bis jetzt gibt es nur Contabo und Netcup usw, als Auswahl. :/
    Wir möchten ungerne auf die Plugins verzichten, weil diese notwendig sind um die Chunks anderer Spieler zu schützen.
    Aus diesem Grund ist die C++ Variante leider nicht nutzbar.
    Welche Erfahrungen hast du mit der Java Paper Edition gemacht?
    Auf YouTube schaut das ja nicht so schön aus.

  18. Thomas Mielke

    25. Oktober 2019, 09:27 Uhr

    @Janis: Der Raspberry Pi 4 mit 4GB ist schon sehr leistungsfähig. Ob der aber für Euer Vorhaben ausreicht kann ich Dir leider auch nicht sagen.

  19. Sören

    Sören

     

    15. November 2019, 12:59 Uhr

    Hi, super Anleitung...
    hat bis auf eine Sache alles geklappt...

    Nachdem ich die nano ~/minecraft/server.properties wie empfohlen bearbeitet habe, den Server neu gestartet habe... komme ich nicht mehr drauf?!

    Die Whitelist einträge werden mit "That player does not exist
    " geblockt?!

    Wie komm ich da rein?

    MfG

  20. Thomas Mielke

    15. November 2019, 13:27 Uhr

    @Sören: Hast Du denn die korrekten Spielernamen auf die Whitelist gesetzt?

    whitelist add {spielername}
  21. Sören

    Sören

     

    16. November 2019, 13:55 Uhr

    [11:28:32 INFO]: FCM_Mine[/xxx] logged in with entity id 2 at ([world]-xxx)

    > whitelist add {FCM_Mine}
    [12:54:13 INFO]: That player does not exist

  22. Thomas Mielke

    16. November 2019, 13:56 Uhr

    @Sören: Du musst den Spielernamen natürlich ohne die geschweiften Klammern { } angeben. Die sind nur der Hinweis, dass das ein Platzhalter ist...

  23. Sören

    Sören

     

    16. November 2019, 14:05 Uhr

    man bin ich ´n Depp... das war es!

    Danke... !

    Was sagst du zu den Server Lags in der Version 14.4 ?!

    Angeblich soll das helfen, aber leider weiß ich nicht wie man das installiert...

    https://www.spigotmc.org/resources/limitpillagers-fix-outpost-spawns-and-more.69733/

  24. Thomas Mielke

    16. November 2019, 15:08 Uhr

    @Sören: Ich habe mich ehrlich gesagt schon etwas länger nicht mehr mit dem Server beschäftigt, weil die Kids inzwischen etwas das Interesse verloren haben...

  25. Björn Müller

    Björn Müller

     

    20. Dezember 2019, 12:23 Uhr

    Coole Anleitung - läuft auf nem Pi3 - DANKE!
    Aber warum laufen die aus Eiern geworfenen Tiere nicht los?

  26. Mülller T.

    Mülller T.

     

    2. April 2020, 08:46 Uhr

    Danke für die Super Anleitung!

    Meine Kinder spielen auf unserem Raspberry 4, mit ihren Freunden,
    die sie z.Z. nicht sehen können (Corona).

    Läuft 1A* - einzig die Portfreigabe auf dem Router hat gefehlt.
    Port 25565 (Eintrag im Speedport oder Fritzbox)

    Danach die eigene IP ermitteln z.B. bei myip.is und an die Freunde weitergeben.

    Danke!!

  27. Kai

    Kai

     

    16. Juni 2020, 13:25 Uhr

    Hallo Thomas,
    vielen Dank für diese coole Idee! Ich werde das auch mal für unsere Kids in Angriff nehmen. :-)

    Ich habe eine Frage dazu: ich habe mein Netzwerk mittlerweile auch auf UniFi umgestellt und intern verschiedene Subnetze für die Geräte, also beispielsweise 192.168.10.0 für das "normale Arbeits-LAN" (PCs) und 192.168.20.0 für Geräte (wie Fernseher, Receiver usw.) eingerichtet.

    Wenn ich den Raspi jetzt in das Gerätenetz hängen möchte (192.168.20.0), dann kann ich doch nicht "einfach so" vom LAN (192.168.10.0) auf den Raspi zugreifen, oder? Weißt Du, was ich dazu im UniFi Controller / CloudKey einstellen müsste?

    Danke Dir und viele Grüße
    Kai

  28. Thomas Mielke

    16. Juni 2020, 13:31 Uhr

    @Kai: Wenn Du zwischen zwei VLANs kommunizieren willst, bzw. ein Gerät in einem VLAN auch für anderen VLANs freigeben willst, dann musst Du in der Firewall eine Regel erstellen, mit der der Zugriff erlaubt ist. Die Regel musst Du unter „LAN Eingehend“ konfigurieren.

  29. Kai

    Kai

     

    16. Juni 2020, 22:57 Uhr

    ...ach, so einfach. :-)
    Danke Dir!!!

    Viele Grüße
    Kai

  30. Müller T.

    Müller T.

     

    28. Juni 2020, 20:28 Uhr

    Hallo Herr Mielke,

    seit kurzem erhalten wir keinen Zugang mehr zum Server, da die Version von Minecraft veraltet ist. Es wird die Version 1.16.1 benötigt.
    Wissen Sie wie man ein Update der Mincraft Version durchführt?

    PS:
    Durch die Corona-Pandemie haben die Kinder auf dem Server das
    Level "World" auf über 16GB aufgebaut - unglaublich!
    Ich habe alle Daten auf einen SD Karte mit 64GB verlegt.

    Gruß und Danke

  31. Dan

    Dan

     

    29. September 2020, 16:41 Uhr

    Bitte erwähne doch OBEN im Artikel, dass der Server NICHT für die Bedrock/Pocket-Edition geeignet ist. Hätte mir jetzt viel Zeit gespart.
    Danke,

  32. MarcoA

    MarcoA

     

    8. Dezember 2020, 16:57 Uhr

    Hallo,

    danke für die Arbeit, ich kann dem Vorschlag von Dan nur zustimmen!!!
    Oben hört es sich so an, als würde es für die Pocket-Version laufen und erst in den Kommentaren kommt raus, dass es nur für Java ist.

    VG

  33. Lukas.P

    Lukas.P

     

    6. Januar 2021, 10:21 Uhr

    Könte man den Server mods hinzufügen
    Z.b Dekocraft oder reicht es wen ich und mein freund den mod haben

    2.ginge Es auch einen Server mit Version 1.12.2 zu machn

  34. Thomas Mielke

    7. Januar 2021, 10:56 Uhr

    @Lukas: Ich habe unseren Minecraft-Server gerade auf eine Forge-Version aktualisiert. Damit sind auch Mods möglich. Ein paar Dinge muss ich aber noch optimieren und testen, dann werde ich hier im Artikel ein Update mit einer Anleitung ergänzen.

  35. Lukas.P

    Lukas.P

     

    16. Januar 2021, 18:47 Uhr

    Danke Herr Mielke könten sie Forge 1.12.2 hinzufügen oder haben sie das schon gemacht 1.12.2 den da gibt es viele mods danke schonmal

  36. Lukas.P

    Lukas.P

     

    17. Januar 2021, 12:26 Uhr

    Ich hätte gerne die Option in setup die Version auszuwählen um z.b 1.12.2 auszuwählen oder wen n ihre forge version fertig ist das ich auswählen kann welche

  37. David

    David

     

    18. Januar 2021, 09:46 Uhr

    Ich habe die Kommentare gelesen und habe bemerkt das eine Diskussion über Forge kamm und habe den Server auf dem Pi instaliert aber die Version war reales 1.16.4 und ich konnte nicht Forge 1.12.2 auswählen wie kann man das machen

  38. Thomas

    Thomas

     

    30. Januar 2021, 12:03 Uhr

    Hallo Herr Mielke,

    erst einmal vielen Dank!! Unser Pi verstaubt jetzt nicht mehr, sondern ist dauern von meinem Sohn und seinen Freunden im Zugriff :)

    Leider sind dem Server ein paar Mods (MoreMobHeads) nicht bekommen und er hängt sich immer wieder mit gelockten World-Files auf und lässt sich erst mal nicht mehr starten. Leider fehlt mir das Linux / Unix Know-how um das Dauerhaft zu beheben...

    Ich und die Kids (bald Teens) würden uns riesig über einen Tip freuen, wie wir das Teil - mit der bestehenden Welt - wieder lauffähig bekommen...

    Auch wenn's nichts gibt - es ware toll den Minecraft Server zu betreiben, seit mehr als einem Jahr :)

  39. Thomas Mielke

    30. Januar 2021, 22:22 Uhr

    Ich habe meinen Blog-Artikel oben sehr umfangreich um die Installation eines Forge-Servers ergänzt.

  40. Jörg

    Jörg

     

    31. Januar 2021, 20:06 Uhr

    Im Gegensatz zu einem Bedrock-Server, der einen x86-Prozessor benötigt (dafür aber sehr gut in Docker-Instanzen auf einem NAS laufen kann, die Kinder verbinden sich dann über VPN von ihren jeweiligen Standorten drauf) läuft der JAVA-Server ja auch auf einem Pi. Bei einem Pi4 mit 8GB würde ich dann aber ein 64bit-Betriebssystem, wie Ubuntu 20.10 (ARM) nehmen, um auch von den 8GB wirklich profitieren zu können. Der Hinweis darauf fehlt mir im Januar-Update. Mit RasPi OS (32bit) lassen sich nur 4 GB adressieren und man verschenkt einen Teil der Leistung des "großen" Pi4. Auch auf Ubuntu läßt sich der Java-Server gut installieren - und es ist im Vergleich zu RasPi OS das "erwachsenere" Betriebssystem.

  41. Thomas Mielke

    31. Januar 2021, 20:26 Uhr

    @Jörg: Ok, da bin ich in der Tat nicht drauf eingegangen, da es hier ja in erster Linie um die Installation eines Minecraft-Servers geht. Der Raspi 4 läuft bei mir aber in der Tat mit dem 64bit-Kernel. In die /boot/config.txt habe die entsprechende Konfiguration vorgenommen:

    arm_64bit=1

    Nach meinem Verständnis läuft somit der 64bit-Kernel.

  42. Jörg

    Jörg

     

    31. Januar 2021, 21:58 Uhr

    @Thomas: Ja und nein. Das lädt den 64bit Kernel, wenn Du das update gemacht hast. Die Einstellung erlaubt Dir auch, 64bit Anwendungen ohne LPAE-Begrenzung laufen zu lassen. Das Raspian rootfs bleibt aber bei 32bit und das bedeutet, daß Du Dir eigentlich die 64bit libraries selbst kompilieren müsstest. Wenn Du das nicht gemacht hast, bringt das nicht soviel, das System könnte unter manchen Bedingungen instabiler laufen. Eigentlich wäre für den großen Pi4 ein natives 64bit-System wie Ubuntu die bessere Wahl. Aber vielleicht kommt ja bald mal das RasPi OS 64bit aus der beta-Phase.

  43. Marco

    Marco

     

    1. Februar 2021, 10:13 Uhr

    Vielen dank :) für das ausführliche Tutorial zum erstellen des Mine Servers.
    Mein Pi 4 8gb ist noch per Post unterwegs zu mir. Kann ich auch anstatt der SSD einen USB-Stick nehmen? Ich habe einen SanDisk Extreme Pro der ist laut Hersteller noch etwas schneller als deine Beispiel Platte.

  44. Thomas Mielke

    1. Februar 2021, 11:13 Uhr

    @Jörg: Ok, danke für die Aufklärung. Ich werde das mal im Auge behalten.

  45. Thomas Mielke

    1. Februar 2021, 11:14 Uhr

    @Marco: Du kannst prinzipiell auch einen USB-Stick verwenden. Allerdings sollte das kein klassischer Flash-Speicher sein. Diese gibt es zwar inzwischen auch für hohe Datenraten, allerdings sind diese im Gegensatz zu einer SSD nicht unbedingt für kontinuierliche Schreib-Lese-Vorgänge vorgesehen. USB-Sticks gibt es allerdings inzwischen auch als SSD-Variante.

  46. Marco

    Marco

     

    1. Februar 2021, 13:44 Uhr

    Alles klar Dankeschön :)
    Mit wie vielen Mods läuft der pi 4 aktuell? ich hätte ein Mod-pack das beinhaltet 150+ (FTB Infinity Evolved) schafft das der Pi?

  47. Thomas Mielke

    1. Februar 2021, 13:56 Uhr

    @Marco: Oha, gute Frage... Das kann ich Dir ehrlich gesagt nicht sagen. Das musst Du ausprobieren. Es hängt ja auch davon ab, was die Mods so machen und wie sauber die programmiert sind...

  48. Jörg

    Jörg

     

    1. Februar 2021, 14:03 Uhr

    Bei mir läuft der Pi4 8GB als Minecraft-Server unter Ubuntu stabil.
    -Xmx5500M und -Xms5500M stellen ausreichend Speicher sicher, 6000M sollten auch möglich sein, bei mir läuft allerdings noch nebenher der RealVNC Server mit, damit man bei Bedarf mal eben schnell mit dem iPad auf den Desktop schauen kann. Hast Du die CPU auch übertaktet? 1850 MHz gehen noch gut, mit heatsinks und Lüftern wird der Prozessor bei mir nicht wärmer als 47 Grad (es sei denn, die Kinder betreiben das Ding mal wieder über Kopf...dann sind 57 Grad :-) )

  49. Thomas Mielke

    4. Februar 2021, 11:17 Uhr

    @Jörg: Bei mir läuft der Server aktuell mit -Xms2048M und -Xmx3064M. Wenn ich höher gehe schmiert der Server ab oder startet gar nicht. Überakten will ich den Raspi nicht, der läuft jetzt schon im Bereich 50-60 Grad, weil es im Serverschrank auch so schon recht warm ist.

  50. Alexander

    Alexander

     

    4. Februar 2021, 12:15 Uhr

    Guten Tag
    Können sie bitte nochmal eine ausführliche Anleitung für Forge 1.12.2 machen den ich habe Probleme bei der bearbeiung der Befehle für 1.12.2 Forge habe Würde mich sehr freuen den ich möche mit meinem Fruend schreiben

    LG Alexander

  51. Thomas Mielke

    4. Februar 2021, 13:07 Uhr

    @Alexander: Die Anleitung ist doch sehr ausführlich. Entsprechende Grundkenntnisse zur Einrichtung und Bedienung von Raspberry Pi OS setze ich natürlich voraus. Dann sollte auch die Installation einer anderen Version kein Problem darstellen.

  52. Alexander

    Alexander

     

    6. Februar 2021, 13:20 Uhr

    Guten Tag Ich habe den downloadlink auch angepasst aber es klappt leider noch nicht
    LG Alexander

  53. Thomas Mielke

    6. Februar 2021, 19:53 Uhr

    @Alexander: Gibt es Fehlermeldungen? Was sagen die Logfiles? Bei der Aussage „Klappt nicht“ kann man leider nicht wirklich helfen...

  54. Mark

    Mark

     

    8. Februar 2021, 09:51 Uhr

    Guten Tag
    Ich habe auf meinem Forge 1.12.2 Server den "Flansmod" instaliert das lief ohne Probleme als nächstes habe ich in den Ordner "Flan" (Der bei der instalation des "Flansmod" automatisch erstrelt) wiederum das Alcara coneced pack für 1.12.2 hinzugefügt die items wurden in Minecraft angezeigt aber beim Plazieren wurde das Angezeit

    ([09:11:48] [Server thread/ERROR] [FML]: The mod flansmod appears to have an invalid event annotation EventHandler. This annotation can only apply to methods with recognized event arguments - it will not be called))

    und als nächstes das
    [09:19:03] [Server thread/ERROR] [FML]: An Entity type com.flansmod.common.driveables.EntityVehicle has thrown an exception trying to write state. It will not persist. Report this to the mod author
    net.minecraft.util.ReportedException: Saving entity NBT
    at net.minecraft.entity.Entity.func_189511_e(Entity.java:1772) ~[vg.class:?]
    at net.minecraft.entity.Entity.func_70039_c(Entity.java:1654) ~[vg.class:?]
    at net.minecraft.world.chunk.storage.AnvilChunkLoader.func_75820_a(AnvilChunkLoader.java:362) [aye.class:?]
    at net.minecraft.world.chunk.storage.AnvilChunkLoader.func_75816_a(AnvilChunkLoader.java:174) [aye.class:?]
    at net.minecraft.world.gen.ChunkProviderServer.func_73242_b(ChunkProviderServer.java:202) [on.class:?]
    at net.minecraft.world.gen.ChunkProviderServer.func_186027_a(ChunkProviderServer.java:230) [on.class:?]
    at net.minecraft.world.WorldServer.func_73044_a(WorldServer.java:1007) [oo.class:?]
    at net.minecraft.server.MinecraftServer.func_71267_a(MinecraftServer.java:408) [MinecraftServer.class:?]
    at net.minecraft.server.MinecraftServer.func_71260_j(MinecraftServer.java:446) [MinecraftServer.class:?]
    at net.minecraft.server.MinecraftServer.run(MinecraftServer.java:579) [MinecraftServer.class:?]
    at java.lang.Thread.run(Thread.java:748) [?:1.8.0_275]
    Caused by: java.lang.NullPointerException
    at com.flansmod.common.driveables.DriveableData.writeToNBT(DriveableData.java:93) ~[DriveableData.class:?]
    at com.flansmod.common.driveables.EntityDriveable.func_70014_b(EntityDriveable.java:199) ~[EntityDriveable.class:?]
    at com.flansmod.common.driveables.EntityVehicle.func_70014_b(EntityVehicle.java:87) ~[EntityVehicle.class:?]
    at net.minecraft.entity.Entity.func_189511_e(Entity.java:1743) ~[vg.class:?]
    ... 10 more

    Andere Mods Funkionieren Reibungslos

    PS:Ich habe die mods auf dem rasberry sowol auf meinem Computer Instaliert

  55. Alexander

    Alexander

     

    8. Februar 2021, 09:53 Uhr

    @Thomas Mielke
    Ich habe heute die instalation ohne Probleme für die 1.12.2 bednet

  56. Levi

    Levi

     

    10. März 2021, 23:20 Uhr

    @Thomas Mielke
    Bei mir läuft der Server ohne Probleme, allerdings klappt das mit der Rechtevergabe noch nicht ganz. Damit meine ich, dass ich mir keine Op-Rechte geben kann.

    bash: op: Kommando nicht gefunden.

  57. Thomas Mielke

    11. März 2021, 00:18 Uhr

    @Levi: Du darfst die Minecraft-Befehle nicht auf der Konsole des Systems eingeben, sondern muss erst auf die Konsole des Servers wechseln:

    screen -r minecraft

    Dort kannst Du dann die Befehle für den Minecraft-Server eingeben.

  58. Peter

    Peter

     

    13. März 2021, 18:51 Uhr

    Guten Tag,
    Server läuft einwandfrei mit Version 16.4.
    Von Windows-Rechnern aus kann man sich über Mehrspieler/Direktverbindung problemlos verbinden.
    Von einem Raspi (kein Server sondern mit dem Java-Minecraft) geht das nicht, der hat nämlich die Version 16.1.
    Habe rauf und runter gegoogelt, aber keine Java-Minecraft-Version 16.4 für den Raspi gefunden.
    Haben Sie eine Idee?
    Ein Downgrading des Servers möchte ich nicht machen.
    Möchte doch gern mit meinem Enkel (7) die Corona-Langeweile etwas abbauen.

  59. Lenox

    Lenox

     

    27. März 2021, 12:16 Uhr

    Hallo
    Ich habe einen mod Server erstellt und spiele darauf mit meinen Freunden nur leider wenn man schnell fliegt wird man zurückteleportiert kann jemand helfen

  60. Lukas.P

    Lukas.P

    @N/A

    12. April 2021, 10:22 Uhr

    Guten Tag ich habe eine 1.16.5 Forge Server erstellt und Dieser leuft ohne weitere Probleme aber sobald ich die Konsole schließe beendet der server sich automatisch obwohl ich strg A und dann Strg D gedrückt habe was kann ich machen damit meine Freunde weiter spielen können wenn mein PC aus ist

  61. Thomas Mielke

    12. April 2021, 11:10 Uhr

    @Lukas: Das hört sich so, dass Du den Server nicht als Service startest und dieser somit nicht im Hintergrund läuft. Wenn Du dann die Konsole beendest, wird der Server natürlich auch gestoppt.

    Wenn Du das Start-Script verwendest sollte das eigentlich das aber eigentlich korrekt funktionieren.

  62. Lukas

    Lukas

     

    13. April 2021, 14:18 Uhr

    @Thomas Mielke Guten Tag könnten sie die Start und Stop .sh Dateien nochmal separat zum download frei geben so das nurnoch die Forge Version eingegeben werden muss ?

    LG Lukas

  63. Thomas Mielke

    13. April 2021, 14:38 Uhr

    @Lukas: Die Dateien sollten eigentlich bei der Installation erstellt werden.

  64. Lukas

    Lukas

    @N/A

    13. April 2021, 15:02 Uhr

    @thomas mielke

    Ok danke

  65. Lukas

    Lukas

     

    13. April 2021, 15:07 Uhr

    @Thomas Mielke Beim versuch das Setup für den Server zu Instalieren kam diese Felermedung

    Verbindungsaufbau zu raw.githubusercontent.com (raw.githubusercontent.com)|185.199.109.133|:443 … verbunden.
    HTTP-Anforderung gesendet, auf Antwort wird gewartet … 404 Not Found
    2021-04-13 15:05:17 FEHLER 404: Not Found.

  66. Thomas Mielke

    13. April 2021, 15:13 Uhr

    @Lukas: Die URL ist aber korrekt. Schau am besten mal direkt bei Github:
    https://github.com/TheRemote/RaspberryPiMinecraft

  67. Lukas

    Lukas

     

    15. April 2021, 16:11 Uhr

    Guten tag
    Wenn ich richtig verstehe wird beim ausführen des Setup minecraft der Server automatisch in verzeichnis minecraft erstellt wenn das so ist kann man das instalationsverzeichnis ändern damit ich 2 server gleichzeitig haben kann

  68. Thomas Mielke

    16. April 2021, 00:52 Uhr

    @Lukas: Theoretisch kannst Du zwei Server installieren und z.B. vor dem Start immer das Verzeichnis umbenennen, damit der Server immer aus ~/minecraft startet, oder diesen jeweils aus dem entsprechenden Verzeichnis starten. Es kann aber natürlich immer nur ein Server laufen.

    Theoretischen könnten vermutlich auch zwei Server gleichzeitig laufen, allerdings musste da einiges manuell an der Konfiguration geändert werden, insbesondere damit beide Server auf verschiedenen Ports laufen. Ich habe das noch nicht getestet und das würde hier auch zu weit führen.

  69. Lukas.P

    Lukas.P

     

    19. April 2021, 22:31 Uhr

    @Thomas Mielke
    Ich habe mit 3 Leuten ohne Probleme auf dem Pi online gespielt aber heute habe ich das erste Mal zu viert gespielt und dann hat der server angefangen zu ruckeln Blöcke wurden nicht abgebaut und der Server stürtzte ständig ab

  70. Lukas

    Lukas

     

    13. Mai 2021, 20:25 Uhr

    Ich habe heute in der Konsole eine Meldung beckommen das die Java version zu alt ist ich nutze java 11 weil ich nur tutorials zu java 11 finde können eine Anleitung zu java 16 machen

  71. Reiner Redstone

    Reiner Redstone

     

    26. Juni 2021, 07:52 Uhr

    Dankeschön genau das was ich gesucht hatte. Super erklärt!

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