Swin Golf – Irgendwas mit Golf

Swin-Golf-Anlage
Swin-Golf-Anlage

Einmal im Jahr machen wir mit unserem Schützenzug eine Wochenendtour. In diesem Jahr war das Ziel vorab bekannt, denn einer von uns wohnt mittlerweile in Rheda-Wiedenbrück und wollte die Gelegenheit nutzen uns seine neue Heimat zu zeigen. Und so war ein abwechslungsreiches Programm geplant. Einer dieser Programmpunkte war Swin Golf.

Swin Golf

Nach einem gemütlichen Einklang am Freitag Abend in der örtlichen Gastronomie wurden wir also am Samstag Morgen nach dem Frühstück im Hotel von einem Großraumtaxi abgeholt. Dieses brachte uns nach Westenholz zur Swin-Golf-Anlage Meiwes. Keiner von uns hatte je von dieser noch recht neuen Sportart gehört und so waren wir alle sehr neugierig, als wir auf das Gelände fuhren und klar wurde, dass das irgendwas mit Golf zu tun haben musste.

In der Tat hat die Swin-Golf-Anlage sehr viel Ähnlichkeit mit einer herkömmlichen Golfanlage. Es gibt ebenfalls 18 Löcher, allerdings ist das Gelände deutlich kleiner als bei einem herkömmlichen Golfplatz. Ziel ist es wie beim klassischen Golf den Ball mit möglichst wenigen Schlägen über die grasbewachsene Spielbahn in ein markiertes Loch zu befördern.

Es gibt nur einen einzigen Schlägertyp, der sowohl für Distanzschläge als auch für das Einlochen verwendet wird. Hierzu wird der Schläger einfach gedreht. Allerdings wird für das Einlochen nicht wie beim Golf oder Minigolf parallel zum Körper gespielt sondern mit einer Art Schiebebewegung vom Körper weg. Der Ball ist etwas größer und schwerer als ein normaler Golfball und besteht aus weichen Gummi, wodurch er etwas langsamer wird. Es ist ja kein Leistungssport und es will sich ja niemand verletzen.

Die Bahnen sind zwischen 75m und 260m lang und im Vergleich zum klassischen Golf sicher nicht sehr anspruchsvoll. Die wenigsten Bahn sind gekrümmt oder gehen über eine Kuppe, so dass man die Fahne im Loch meist sehen kann. Die Bahnen haben je nach Länge Par 3 bis Par 5, ein geübter Spieler sollte diese also theoretisch mit der entsprechenden Anzahl von Schlägen absolvieren können. Ich darf vorweg nehmen, dass nur zwei von uns durch viel Glück eine Bahn mit der Par-Vorgabe geschafft haben.

Wie beim Minigolf bekommt man Schläger und Ball sowie ein Tee vom Betreiber gestellt. Pro Person haben wir 10,00 € bezahlt. Dafür darf man sich den ganzen Tag auf der Anlage aufhalten. Also kein Vergleich mit einem normalen Golfplatz, den man als Normalo oft gar nicht erst betreten darf...

Nach einer kurzen Einweisung zu den Regeln und wie man den Schläger zu halten hat, ging es also schon los. Es brauchte auch nicht lange, bis die ersten Bälle in den Büschen landeten, in denen es aber schon ausreichend Trampelpfade gab. Schnell sollte sich also zeigen, dass es gar nicht so einfach ist, wie es aussieht. So haben wir auf der ersten Par-3-Bahn teilweise mehr als zehn Schläge (inklusive Strafpunkte für Gebüschtreffer) benötigt.

Ein weiterer Vorteil dieser Swin-Golf-Anlage ist der deutliche ungezwungene Freizeitcharakter. So kann man jederzeit am Counter anrufen und Getränke bestellen, die einem dann innerhalb weniger Minuten per Quad in einer Kühlbox an die Bahn gebracht werden. Sehr komfortabel.

Natürlich hatten wir am vergangenen Wochenende auch absolutes Glück mit dem Wetter. Einige von uns haben sich sogar einen leichten Sonnenbrand geholt. Da wir bereits Mittags zum nächsten Programmpunkt (Brauereibesichtigung...) aufbrechen mussten, hatten wir nur etwa drei Stunden auf der Anlage und haben in der Zeit gerade mal acht Bahnen geschafft. Trotzdem hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht. Leider gibt es hier bei uns in der Nähe keine Swin-Golf-Anlage. In ganz Deutschland sind es laut der Website des Dachverbands gerade mal 14 Swin-Golf-Anlagen. Schade. Wir würden das sicher noch mal wiederholen.

Ich ärgere mich auch etwas, dass ich kaum Fotos gemacht habe. So gibt es nur ein Bild von mir in Action....

Ich in Action...
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Ich in Action...
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