Was bei Umstellung auf LED-Leuchtmittel zu beachten ist

IKEA Ledare GU10 Spot mit 200 Lumen
IKEA Ledare GU10 Spot mit 200 Lumen

Vor über drei Jahren hatte ich mal ausführlich darüber gebloggt, warum ich ein Energiesparlampenverweigerer bin. Seinerzeit war bereits die erste Stufe der Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG bzw. 2009/125/EG in Kraft, die unter anderem das stufenweise Verbot von klassischen Glühlampen regelt.

LEDs endlich auf dem Vormarsch

Als die ersten Verbote für die 100W und 75W Glühlampen in Kraft traten, gab es noch keine ernstzunehmenden Alternativen. Als Energiesparlampen wurden zur der Zeit fast ausschließlich sogenannte Kompaktleuchtstofflampen verkauft. Diese haben aber abgesehen von den vermeintlichen Energiesparqualitäten eigentlich nur Nachteile: Unbehagliches Licht, Flimmern, Brummen, sehr langsames Einschalten, bzw. Erreichen der Nenn-Helligkeit und nicht zu vergessen, dass man diese im Sondermüll entsorgen muss. LED-Leuchtmittel gab es seinerzeit kaum, oder diese waren einfach noch nicht als vollständiger Ersatz für die klassischen Glüh- oder Halogenlampen zu gebrauchen und außerdem noch viel zu teuer.

Mittlerweile sind die klassischen Glühlampen nahezu vollständig vom Markt verschwunden und auch für Halogenlampen ist das baldige Ende nah. Zum Glück hat sich die Situation in den letzten Jahren erheblich verbessert und es gibt viele Alternativen in Form von sogenannten Retrofits, also LED-Leuchtmitteln, die als Ersatz für die klassischen E27, E14 oder GU10 Leuchtmittel eingesetzt werden können. Auch wenn LED-Leuchtmittel immer noch teurer sind, als herkömmliche Glühlampen oder Halogenspots, sind die Preise mittlerweile doch deutlich gesunken. Höchste Zeit also, auf die moderne und stromsparende LED-Technik umzustellen.

Wenn früher mal eine Glühbirne oder ein Halogenspot kaputt gegangen ist, dann hat man sich im Baumarkt einfach den passenden Ersatz für ein paar Euro gekauft. Man hat dabei auf nichts Besonderes achten müssen. Lediglich die Watt-Angabe war wichtig, war es doch immer der vermeintliche Vergleichswert für die Leuchtstärke der Lampe gewesen. So haben wir das eben gelernt. Eine 100W-Glühbirne ist superhell und wenn man es im Wohnzimmer etwas gemütlicher haben wollte, dann hat man zur 60W- oder 40W-Variante gegriffen. Hersteller oder andere technische Daten waren uninteressant. Die Glühlampen haben immer und überall gepasst und man musste sich keine weiteren Gedanken machen. So einfach war das.

Aber ganz so einfach ist das alles heute nicht mehr. Auf den mittlerweile verfügbaren Leuchtmitteln sind eine Vielzahl von technischen Daten angegeben. Dazu gehört zwar auch immer noch die Leistung in Watt, diese kann aber natürlich nicht als Vergleichswert herangezogen werden. Sie macht lediglich das Energiesparpotenzial deutlich. Denn insbesondere LED-Leuchtmittel sind erheblich stromsparender und haben daher auch nur eine Leistungsaufnahme von wenigen Watt. Der Verbrauch ist je nach Bauform und Einsatzzweck zwischen 70% und 85% geringer als bei einer herkömmlichen Glühlampe. Es wird einfach wesentlich mehr Energie in Licht und nicht in Wärme umgewandelt. An LEDs kann man sich also eigentlich nicht mehr die Finger verbrennen.

Auf was muss man bei der Umstellung achten?

Lichtstrom, Lichtstärke, Lumen, Candela, Farbtemperatur, Farbwiedergabe und so weiter. Viele neue Begriffe, mit denen man sich früher nicht auseinandersetzen musste. Ich versuche hier mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen (SCNR...). Denn eigentlich ist das gar nicht so kompliziert.

Farbtemperatur

Eine klassische Glühlampe hat ein recht warmes und homogenes Lichtbild. Die Wärme des Lichts wird hierbei in Kelvin (K) angegeben und nennt sich Farbtemperatur. Eine normale 60W-Glühlampe hat eine Farbtemperatur von etwa 2700K. Dieses Licht wird allgemein als angenehm und behaglich empfunden. Glühlampen mit einer größeren Leistung habe eine etwas höhere Farbtemperatur (kälteres Licht) und umgekehrt. Außerdem sinkt die Farbtemperatur wenn man einen Dimmer verwendet. Das Licht wird beim Dimmen also wärmer.

Ob eine Lichtquelle als warm oder kalt bezeichnet werden darf, ist in DIN 5035 festgelegt. Demnach dürfen alle Leuchtmittel mit einer Farbtemperatur von unter 3300K als Warmweiß bezeichnet werden. Neutralweiß sind Lichtquellen im Bereich zwischen 3300K und 5000K. Lichtquellen über 5000K bezeichnet man als Kaltweiß oder Tageslichtweiß.

Für den Wohnbereich empfinde ich allerdings eine Lichtquelle mit 3300K schon als etwas zu kalt, würde also immer eine Lichtquelle mit mindestens 3000K besser aber mit 2700K wählen. Aber das ist natürlich auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Große Markenhersteller wie OSRAM oder Philips bieten ihre LED-Lampen aber meist in mehreren Varianten, also mit verschiedenen Farbtemperaturen an.

Farbwiedergabeindex CRI

Neben der Farbtemperatur ist der Farbwiedergabewert der zweite wichtige Parameter eines Leuchtmittels. Er gibt an, wie angenehm das Licht empfunden wird. Der Farbwiedergabewert oder Farbwiedergabeindex Ra, der auch in englisch als CRI (Color Rendering Index) angeben wird, bezeichnet die Qualität der Farbwiedergabe einer Lichtquelle auf einer Skala von 0 bis 100. Damit wird angeben, wie gut das gesamte Farbspektrum des sichtbaren Lichts, also die verschiedenen Wellenlängen, abgedeckt wird.

Je geringer der Farbwiedergabeindex ist, desto unnatürlicher ist die Farbwiedergabe. Gesichter können dadurch z.B. blass und ungesund aussehen. Eine Glühlampe hat normalerweise einen CRI von 100, deckt also das gesamte Spektrum gleichmäßig ab. Leuchtstofflampen haben nur einen CRI von etwa 70, billige Leuchtstoffröhren teilweise sogar weit darunter. Moderne LED-Leuchtmittel haben heutzutage einen Farbwiedergabeindex von über 80. Alles über 80 kann durchaus als recht natürliche Farbwiedergabe bezeichnet werden.

Lichtstrom und Lichtstärke

Die wichtigste Angabe über die Helligkeit einer LED-Leuchte ist der Lichtstrom. Er wird in Lumen (lm) angegeben und gibt Auskunft über die Lichtleistung einer Lichtquelle. Daher wird vielfach auch zusätzlich die Angabe lm/W (Lumen pro Watt) angeben. Damit wird wird quasi das gesamte Licht zusammengefasst, welches eine Lampe nach allen Seiten abstrahlt.

Da eine Lampe aber nicht nach allen Seiten die gleiche Menge Licht abgibt, ist mit der Lichtstärke in Candela (cd) eine weitere Angabe notwendig. Diese gibt an, welchen Lichtstrom von einer Lichtquelle in eine bestimmte Richtung abgegeben wird.

Da man aber in der Regel Leuchtmittel mit der gleichen Bauform, also demnach auch mit dem gleichen Abstrahlwinkel vergleichen wird, ist in der Praxis der Lichtrom in Lumen der interessantere Wert. Daher lässt sich also ein GU10-Spot nicht ohne weiteres mit einer E27-Birne vergleichen. Meist ist der Lichtrom auch der Wert, der am prominentesten auf der Verpackung eines LED-Retrofits angegeben wird.

Der Vollständigkeit halber sei auch noch die Beleuchtungsstärke Lux genannt. Diese ist allerdings keine Angabe für ein ein Leuchtmittel, denn diese beschreibt die Helligkeit an einem bestimmten Ort. Sie ist also unter anderem abhängig vom Abstand der Lichtquelle zum Ort der Messung.

Lebensdauer

Weiterhin wird auf den Verpackungen von LED-Leuchtmitteln die mittlere Lebensdauer angegeben. Diese liegt in der Regel bei mindestens 20.000 bis 30.000 Betriebsstunden. Da LEDs mit der Zeit an Leuchtkraft verlieren, bedeutet die Angabe zur Lebensdauer aber nicht den Totalausfall, sondern üblicherweise das Erreichen von nur noch 70% der ursprünglich angegebenen Leuchtkraft. LEDs lassen sich also wahrscheinlich deutlich länger betreiben. Für klassische Glühlampen wird meist eine Lebensdauer von nur 1.000 Stunden angegeben.

Schaltzeit

Normale Glühlampen leuchten beim Betätigen des Lichtschalten sofort und ohne Zeitverzögerung auf. Es dauert allerdings ein paar Sekundenbruchteile, bis die maximale Leuchtkraft erreicht ist, da der Glühfaden ja erst zum Glühen gebracht werden muss. Die Lampe leuchtet also weich auf.

Bei LEDs gibt es diese Aufwärmzeit nicht, diese leuchten sofort mit der maximalen Leuchtkraft. Das Aufleuchten kann also meist als recht hart empfunden werden. Allerdings braucht es dennoch meist ein paar Sekundenbruchteile bis die LEDs leuchten, da die in der Lampe integrierte Vorschaltelektronik erst die Arbeit aufnehmen muss. Denn bei den eigentlichen LEDs handelt es sich ja um empfindliche kleine Halbleiterbauelemente.

Die Schaltzeit von LED-Retrofits liegt normalerweise bei unter einer Sekunde und ist auch meist so angegeben.

Dimmbar oder nicht?

Achtung: Die meisten Retrofit-LEDs sind nicht dimmbar! Vielfach gibt es aber eine dimmbare Variante, die allerdings meist deutlich teurer ist. Darauf sollte man beim Kauf also achten. Außerdem ist ein elektronischer Dimmer notwendig. Ein weiterer Unterschied beim Dimmen von LEDs ist außerdem, dass sich die Farbtemperatur im gedimmten Zustand nicht ändert, die LEDs werden also einfach nur dunkler. Im Gegensatz zu Glühlampen, die beim Dimmen mit abnehmender Helligkeit auch ein wärmeres Licht abgeben.

Niedervolt Halogenlampen

Bei den oben genannten E27, E14 und GU10 Leuchtmitteln handelt es sich um Lampen, die direkt mit der Netzspannung, also mit 230V betrieben werden. Hier ist der Austausch relativ problemlos möglich. Bei den sogenannten Niedervolt-Halogenlampen handelt es sicher aber um Leuchtmittel, die in der Regel im 12V betrieben werden. Es ist also ein Trafo oder ein Netzteil vorgeschaltet. Und genau hier liegt ein kleiner Haken.

Abgesehen davon, dass diesen alten Trafos oder Netzteile für den LED-Betrieb eine unnötig hohe Leistungsaufnahme haben, sind die meisten davon gar nicht für den Betrieb von LEDs geeignet und können diese sogar zerstören.

Herkömmliche ungeregelte Trafos sind für die Verwendung von LEDs gar nicht geeignet, da diese keine Gleichspannung sondern nur eine ungeregelte und nicht konstante Wechselspannung ausgeben. Aber auch die meisten elektronischen Halogen-Netzteile sind ungeeignet, da diese zwar eine konstante Spannung ausgeben, diese Gleichspannung aber meist nicht sehr „sauber“ ist. Außerdem benötigen diese meist eine minimale Last am Ausgang die deutlich höher ist, als die Leistungsaufnahme der LEDs.

Hier empfiehlt es sich, die alten Netzteile durch sogenannte LED-Trafos oder LED-Treiber auszutauschen. Diese sind für kleines Geld zu haben und lassen sich häufig auch im alten Gehäuse unterbringen. Ansonsten leuchten die 12V-LEDs gar nicht oder nehmen dauerhaften Schaden.

Noname vs. Markenhersteller

Soweit erstmal zum „Kleingedruckten“. Im Laufe es letzten Jahres habe ich diverse LEDs-Retrofits getestet. Zunächst verschiedene Nonames, die an einigen Einsatzorten ihren Zweck ganz gut erfüllen. Insbesondere in den Kinderzimmern habe ich ein paar verschiedene E14-LEDs im Einsatz. Hier kommt allerdings das direkte Licht nicht zum tragen, sondern die Leuchtmittel befinden sich hinter farbigen Leuchtschirmen. Man man sich also über die korrekte Farbtemperatur oder den CRI wenig Gedanken machen. Den Unterschied würde man gar nicht sehen.

Hier war mir aber der Sicherheitsaspekt fast wichtiger, denn die LEDs werden ja wie gesagt nicht sehr heiß sondern nur warm. Ich hatte im Kinderzimmer schon mal ein leicht angekohltes Taschentuch gefunden, dass hinter den Lampenschirm gestopft wurde. Nicht gut. Die Gefahr dürfte durch den Einsatz von LEDs aber wohl gebannt sein.

Für den Einsatz als direkte Lichtquelle konnten insbesondere die Noname-GU10-Spots nicht so ganz überzeugen. Insbesondere bei den Kelvin-Werten und beim CRI wurde sicher ordentlich gemogelt. Hier sollte man also je nach Einsatzzweck genauer überlegen, ob einem die billigen Nonames ausreichen oder nicht.

Die Umstellung

Ich hatte seinerzeit auch schon mal eine Aufstellung aller bei uns eingesetzten Leuchtmittel verbloggt. Diese entspricht allerdings nicht mehr ganz dem aktuellen Stand. Das mit Abstand am meisten eingesetzte Leuchtmittel ist derzeit der GU10-Spot. Des weiteren ein paar E27 und E14 sowie zwei Niedervolt-Halogen-Systeme. All diese habe ich in den letzten Tagen durch LEDs ersetzt.

Bei den allermeisten GU10 habe ich mich für die aktuelle Generation der Ledare von IKEA entschieden. Die Lampen haben mich ehrlich gesagt überzeugt. Die Spots haben nur 4 Watt und bringen 200 Lumen. Damit lassen sich problemlos 35W oder sogar 50W Halogen Spots ersetzen. Gerade bei Noname-Halogen-Spots ist der Unterschied zwischen einer 35W und einer 50W teilweise ohnehin kaum erkennbar.

Leider gibt es bei IKEA von den GU10 derzeit noch keine dimmbare Version. Hier habe ich daher zur OSRAM LED Superstar GU10 mit 385 Lumen gegriffen. Diese soll laut Herstellerangaben einen 50W Halogenspot ersetzen. Die Dinger sind aber so unglaublich hell, ich glaube keine meiner 50W Halogenspots war so stark. Auch nicht die von OSRAM. Gut, dass die an einem Dimmer hängen.

In den meisten Leuchten konnte ich die Spots problemlos austauschen. Bei den Spots, die in der Decke eingelassen sind und die dort mit einem kleinen Drahtring gesichert sind, musste ich aber auf den Drahtring verzichten, da die IKEA-Spots vorne etwas dicker sind und so nicht ganz hinein passen. Durch die kleinen Kunststoffstege der IKEA-Spots konnte ich diese allerdings problemlos festdrücken. Bist jetzt ist noch keine wieder heraus gefallen...

Bei den E27 habe ich ebenfalls die Ledare von IKEA gewählt. Zwar brauchen diese immerhin 10W, bringen aber 600 Lumen und haben einen CRI von über 87. Und sie sind sogar dimmbar. Eine 60W-Glühlampe ersetzen diese also problemlos.

Eines der beiden Niedervolt-Halogen-Systeme ist mit GU5.3-Spots bestückt. Diese habe ich ebenfalls durch entsprechende Ledare von IKEA ersetzt. Und natürlich das Netzteil getauscht.

Das andere Niedervolt-System war mit diesen kleinen G4-Stiften ausgestattet. Hier war die Auswahl an passenden Leuchtmitteln allerdings nicht so einfach, denn es werden inzwischen diverse Bauformen angeboten, die teilweise auch erheblich größer sind oder von der Bauform her nicht rundum sondern nur in bestimmte Richtungen leuchten. Die Wahl hängt also von individuellen Einsatzzweck ab. Für meinen Zweck war eine möglichst kleine Variante notwendig, die rundum leuchtet. Also im Prinzip die gleiche Abstrahlcharakteristik hat, wie die kleinen Halogenstifte. Schlussendlich habe ich ein Noname-Produkt gewählt. Bei der Farbtemperatur wurde aber auch eher das angegeben, was die Kunden lesen wollen und nicht das, was der Realität entspricht. Ein Warmweiß würde ich da nur mit Wohlwollen attestieren. Nun gut, im Treppenhaus kann ich damit leben. Im Wohnzimmer hätte ich die G4-Stifte nicht eingesetzt, sondern zurück geschickt.

Die Halogen-Spots an der Küchenzeile hatten wir schon vor einiger Zeit durch eine proprietäre LED-Lösung von IKEA getauscht. Hier lassen sich die Leuchtmittel also nicht wechseln, dafür sind natürlich ganz andere und vor allen Dingen flachere Baumformen möglich. Auch die Nachttischlampen hatten wir bereits vor längerer Zeit durch LED-Leuchten ersetzt. In diesen Lösungen, also individuellen Lampenformen mit fest integrierten LEDs liegt sicher die Zukunft. Unsere Christbaumkette ist natürlich auch schon länger mit LEDs bestückt.

Was bleibt?

Ganz abgeschlossen ist Umstellung bei uns aber noch nicht. Zwei Deckenfluter sowie zwei Wandleuchten mit diesen Halogenstäben sind noch im Einsatz. Hier habe ich noch keinen brauchbaren Ersatz im Form von LEDs gefunden. Es werden zwar einige von diesen LED-„Monstern“ angeboten, aber ohne Umbau der Deckenfluter werden diese wohl nicht einsetzbar sein. Ich denke da werden wir mittelfristig wohl besser die gesamte Lampe durch einen LED-Deckenfluter ersetzen.

Abgesehen von einigen Ovalarmaturen – bei denen ich natürlich die Ledare von IKEA eingesetzt habe – sind im Keller nur lange Leuchtstoffröhren im Einsatz. Hier sehe ich derzeit aber noch keinen Handlungsbedarf, diese gegen etwas Anderes auszutauschen.

Ich habe sogar die 16W-Glühbirne im Kühlschrank gegen eine 2,8W-LED von IKEA ausgetauscht, weil ich mir von dieser Bauform testweise auch eine zugelegt hatte. Die Energieeinsparung dürfte zwar marginal sein, aber dafür sieht das jetzt viel cooler aus... ;-)

Ausgemustert

Nun steht hier eine Kiste mit haufenweise ausgemusterten Glühlampen und Halogenspots herum. Die sind zwar eigentlich alle noch in Ordnung, aber wer will die noch? Also los! Freiwillige vor! Ich verschenke die Kiste gerne an Selbstabholer.

IKEA Ledare E27 mit 600 Lumen
IKEA Ledare E27 mit 600 Lumen
IKEA Ledare GU10 Spot mit 200 Lumen
IKEA Ledare GU10 Spot mit 200 Lumen
Dimmbare OSRAM LED Superstar GU10 mit 385 Lumen
Dimmbare OSRAM LED Superstar GU10 mit 385 Lumen
Ausgemustert
Ausgemustert

Bisher 77 Kommentare

  1. Sven

    9. Februar 2014, 06:45 Uhr

    Wiedermal ein toller Beitrag. Vielen Dank.

    Mich würde jetzt nur noch interessieren, was die einzelnen Leuchtmittel so kosten, daraus folgernd, was du finanziell investiert hast und über welchen Zeitraum du eine Amortisation erwartest.

  2. Thomas Mielke

    9. Februar 2014, 09:35 Uhr

    @Sven: Du hast Recht, das mit den Kosten habe ich vergessen. Ja, LEDs sind immer noch etwas noch teurer. Du GU10 von IKEA kosten 6,99 Euro. Das dürfte das etwa 2- bis 4-fache eines normalen Halogen-Spots sein. Die GU10-Halogen sind bei uns in einigen Lampen aber dauernd kaputt gegangen, haben also teilweise nur ein paar Monate gehalten. Im Büro habe ich schon fast ein Jahr lang LED-Spots drin. Bisher kein Ausfall. Insbesondere dort, wo die Lampen viele Stunden am Tag an sind, dürfte sich das also recht schnell amortisieren. Die E27-Ledare hat IKEA übrigens erst kürzlich von 11,99 auf 6,99 gesenkt.

    Die dimmbaren GU10-Spots von OSRAM sind etwas teurer. Diese liegen je nach Onlineshop zwischen 10 und 20 Euro pro Stück.

    Bei der Menge der Lampen waren das insgesamt schon ein paar Hundert Euro. Aber in Anbetracht der immensen Stromersparnis und der deutlich längeren Lebensdauer war mir das die Investition wert.

  3. Sven

    9. Februar 2014, 10:04 Uhr

    Das mit den reihenweise durchbrennenden GU10s kenn ich zu gut - also ist das für mich jetzt vielleicht doch der letzte Tritt, auch generell umzustellen ;)

  4. Reinhard

    Reinhard

     

    9. Februar 2014, 22:38 Uhr

    Ich habe die letzte Wochen auch ein paar Lampen auf LED umgerüstet.
    Im Bad einen vierflammigen Strahler original mit 4 x 40W Reflektorlampe auf LED SEBSON® E14 LED R50 5,5W 400lm Warm-Weiß. Im Wohnzimmer dreiflammige Deckenlampe Original mit 9W Energiesparfunzeln, jetzt mit
    SEBSON® E14 LED Lampe 3,8W 360lm.
    Wahnsinn wie hell das auf einen Schlag ist.
    Kosten je Lampe 9? Stück. Kann den Wechsel nur empfehlen.

  5. Lampen1a

    Lampen1a

     

    10. April 2014, 20:15 Uhr

    Toller Artikel. Jetzt kann man nur noch hoffe, dass die LED's so lange halten, wie die Hersteller versprechen. Bei der 1. Generation sind häufige Defekte aufgetreten. Meiner Meinung nach halten die LED's die angegebene Lebensdauer durch. Lediglich die eingebauten LED Treiber halten meiner Meinung nach nicht die angebebene Lebensdauer durch und dann kann ich das ganze LED Leuchtmittel wegschmeißen. Aber unsere Industrie muss ja auch am laufen gehalten werden.

  6. Axel

    Axel

     

    12. Mai 2014, 08:02 Uhr

    Hallo Thomas. Erst mal vielen Dank für deinen Artikel. Ich bin zur Zeit selbst dabei unsere Grühlampen durch Ikea LEDs zu ersetzen. Eine Frage konnte ich aber für mich noch nicht abschließend klären. Im Netz liest man immer wieder von Augenschäden durch LEDs. Es wird aber immer nur relativ pauschal von Hochleistungs-LEDs geschrieben. Da wir gerade im Wohnbereich recht viele Lampen haben, in die man direkt sehen kann, bin ich mir nicht sicher, ob ich diese ersetzen sollte. Zumal wir eine Tochter haben, die noch zu klein ist, um zu verstehen, dass man nicht direkt in eine Lampe sieht. Hast du evt. Infos, ob die LEDs, die für den Hausgebrauch z.B. von Ikea verkauft werden auch in diese Risikogruppe fallen, die photochemisch Reaktionen im Auge auslösen können?

  7. Thomas Mielke

    12. Mai 2014, 08:04 Uhr

    @Axel: Ich denke es macht keinen Unterschied, ob man direkt in eine Retrofit-LED, eine klassische Glühlampe oder einen Halogenspot schaut. Der Blendeffekt dürfte vergleichbar sein. Ja natürlich sind die modernen LEDs sehr hell. Aber das sind herkömmliche Leuchtmittel auch. Wenn ich zu lange direkt in einen Halogenspot schaue, dann ist das sicher auf Dauer nicht gesund. In die Sonne sollte man ja auch nicht direkt schauen.

    Interessanter dürfte eher die Frage sein, inwiefern ein eventuelles Flimmern der Leuchtmittel als unangenehm empfunden werden kann, bzw. überhaupt wahrgenommen wird. Genau wie bei Kompaktleuchtstofflampen (also die Dinger, die lange Zeit als Energiesparlampen bezeichnet wurden) ist in den Leuchtmitteln ja eine Vorschaltelektronik verbaut. Diese ist ja in erster Linie für die Qualität der Lampe verantwortlich. Und hier gibt es natürlich Qualitätsunterschiede. Ich kann aber bei keinem unserer eingesetzten Leuchtmittel ein Flimmern feststellen.

  8. Axel

    Axel

     

    13. Mai 2014, 07:10 Uhr

    @Thomas: Du hast recht. Letztendlich spielt es für die Augen keine Rolle wo von man geblendet wird. Ich denke, dass ich mich bei meinem nächste Besuch beim freundlichen Schweden mit diversen Retrofit-LED eindecken werde und die klassischen Glühbirnen ersetzen werde. Die meisten sind eh mit einer Art Milchglas verkleidet, sodass man einen gewissen Blendschutz hat.
    Ein Flackern habe ich bei den bisher verwendeten noch nicht feststellen können. Bei der Lampe im Bad habe ich sogar bei gleichzeitiger Föhnbenutzung ein deutlich besseres Licht, weil die Lampe beim Drücken/ Loslassen der Kalttaste nicht mehr hell/ dunkel wird. Hier habe ich mich allerdings für eine Phillips Retrofit-LED entschieden, weil IKEA zu der Zeit keine "Birne" in der Leuchtstärke angeboten hatte.

  9. Chris

    Chris

     

    15. Mai 2014, 15:11 Uhr

    Hey, ich habe da ein Problem. Ich habe jetzt auch auf LED umgerüstet, jedoch Probleme mit einigen Lampen. Besonders Probleme mach die, in denen ich mehrere Glühbirnen reinstetzen muss. Komplett mit LED geht leider nicht, ich muss bei denen 1-2 normale (oder energiespar) eingesetzt lassen.
    Liegt das an meinen LED Birnen oder an den Lampen?

    Das zweite ist: Ich besitze auch Dimmschalter und nun lassen sich meine Lampen mit LED nicht mehr dimmen, gibt es dafür auch spezielle Birnen?

    Ich weiß der Beitrag ist schon bischen her, hoffe aber, ich kriege trotzdem eine Antwort.

    Lg Chris

  10. Thomas Mielke

    15. Mai 2014, 20:14 Uhr

    @Chris: Da ich nicht weiß, um was für eine Lampe es sich handelt, kann ich Dir auch nicht sagen was Du falsch machst. Wenn es sich um Niedervolt-Halogen handelt, dann brauchst Du wahrscheinlich ein neues Netzteil. Und ja, für einen Dimmer benötigst Du spezielle dimmbare Lampen.
    Steht alles oben im Blog-Artikel....

  11. Dieter

    Dieter

     

    23. November 2014, 21:27 Uhr

    Guten Abend Thomas,

    ist demnächst mit einer neuen Generation von LED-Leuchtmiteln zu rechnen.
    Hatte gelesen, Baxxtar® Living bringt neue Generation LED-Leuchtmittel heraus:

    Licht: warmweiß, 14 Watt, 1380 Lumen, entspricht ca. 120 W

    Freundliche Grüße von
    Dieter

  12. Robin

    Robin

     

    3. März 2015, 14:33 Uhr

    Hallo Zusammen,
    noch ein Erfahrungswert, da ich gerade Halogen G4- und G9-Sockel in diversen Lampen durch LED tausche: Die Transformatoren in den Lampen sind oft nur eingeschränkt für LED geeignet, da die benötigte Spannung offenbar unter dem Schwellenwert der Trafos liegt. Das Problem zeigt sich dadurch, dass die LEDs flackern oder wesentlich dunkler sind als normal. Momentan löse ich das so, dass ich bei mehrstrahligen Leuchtern 1 Halogen drinlasse und den Rest mit LED bestücke. Ein Problem hat man bei einstrahligen Leuchtern, z.B. Schreibtischlampe mit einem G4-Leuchtmittel, die muss man mittelfristig wohl entsorgen.

  13. Thomas Mielke

    3. März 2015, 14:37 Uhr

    @Robin: Dass man neue Netzteile (kein Trafo!) benötigt, habe ich ja auch geschrieben. Das liegt aber nicht an der zu geringen Spannung (die ist immer bei 12V), sondern aufgrund der deutlich geringeren Leistungsaufnahme der LEDs am zu geringen Strom, der fließt.

    Natürlich kann man bei mehrstrahligen Leuchtern einfach einen alten Halogenspot behalten, um den Stromverbrauch über dem Schwellenwerte zu belassen. Besser ist es allerdings, das Netzteil durch ein LED-taugliches Netzteil (manchmal auch LED-Treiber genannt) auszutauschen. Diese sind auch für kleine Geld zu haben.

  14. Georg

    Georg

     

    26. Juli 2015, 17:40 Uhr

    Hallo Thomas,

    erstmal danke für Deine "erhellenden" Informationen". Ich stelle meine Lampen sukzessive auf LED um, weil ich eben keine alten Glühbirnen wegwerfen möchte, wenn die noch funktionieren. Jedes Umstellen war bisher völlig Problemlos.
    Jetzt aber habe ich bei mehreren (sehr) alten Lampen in einem Treppenhaus Probleme, alte E27-Glühbirnen durch E27-LEDs zu erstezen, was ich nicht verstehe.
    Hast Du vielleicht eine Idee...sollte ich besser auch neue Lampen kaufen?
    Vielen Dank schon mal für eine Rückmeldung
    Georg

  15. Michael

    Michael

     

    24. September 2015, 08:03 Uhr

    Hallo Thomas,

    vielen Dank für deine guten unnd hilfreichen Erläuterungen zum Thema.

    Ich bin gerade dabei neue Leuchten für meine neue Mietwohnung zu kaufen/suchen. Ich würde gerne kostengünstig aber nachhaltig kaufen. Dabei stehe ich vor folgender Frage:
    ? macht es Sinn neue LED Leuchten zu kaufen
    ? oder kann man z.B. auch alte, gebrauchte Leuchten kaufen und einfach auf LED Birnen umrüsten (es gibt z.B. bei Ebay Kleinanzeigen kaum als LED Leuchten deklarierte Produkte aber sehr, sehr viel mehr ?normale? Leuchten)

    Haben bei Amazon oder im Baumarkt deklarierte LED-Leuchten einen Vorteil gegenüber alten umgerüsteten Leuchten? Oder ist da einfach schon eine LED-Lampe drin und deshalb heißen sie LED Leuchten? Was ist sonst noch bei ihnen anderst bzw. ihr Vorteil ggü. dem Umrüsten von Gebrauchten?

    Ein Vorteil den ich beim Umrüsten von Gebrauchten sehen würde ist, dass ich selbst entscheiden kann welche LED Lampen ich nehme (z.B: die Testsieger von test.de) und nicht die wahrscheinlich schlechtere Qualität der Lampen bei günstigen LED-Leuchten die, diese schon von der Fabrik ab enthalten.

    Für eine kurze fachliche Einschätzung von dir wäre ich sehr dankbar :-). Vielen Dank.

    Lg
    Michael

  16. Thomas Mielke

    24. September 2015, 11:13 Uhr

    @Michael: Ich weiß nicht, ob Du meinen Artikel verstanden hast. Hier geht es um die Umrüstung bzw. den Austausch von Glühlampen gegen LED-Leuchtmittel. Also die klassischen E27-/E14-Fassungen etc. Im Prinzip lässt sich fast jede vorhanden Lampe (Stehlampe, Deckenleuchte, Hängelampe, etc.) durch den einfachen Austausch des Leuchtmittels – also der „Birne“ – auf LED umrüsten. Worauf man dabei achten sollte, habe ich in meinem Artikel beschrieben. Gebrauchte LED-Leuchtmittel würde ich nicht allerdings nicht kaufen. Du weißt ja nie, wie lange diese schon im Einsatz waren bzw. wie diese eingesetzt wurden. Von daher ist es natürlich gar kein Problem gebrauchte Lampen zu kaufen und diese mit LED-Leuchtmitteln auszurüsten.

    Mittlerweile werden allerdings auch viele Lampen verkauft, die ein spezielles LED-Leuchtmittel fest verbaut haben. Einer der großen Vorteile dieser Lampen, dass hier ganz andere Designs und Bauformen möglich sind, die mit klassischen Leuchtmitteln früher gar nicht möglich gewesen wären. Der Nachteil ist allerdings, dass diese Leuchtmittel wie gesagt fest verbaut und somit in der Regel nicht austauschbar sind. Allerdings ist die Lebensdauer einer LED erheblich höher, als die einer klassischen Glühbirne.

    Ich musste übrigens, seit ich auf LED umgestellt habe, bisher kein einziges defektes LED-Leuchtmittel ersetzen. Im gleichen Zeitraum hätte ich früher zig Glühbirnen oder Halogenlampen ersetzen müssen.

  17. Markus

    Markus

     

    25. September 2015, 19:18 Uhr

    Ich habe den oberen Bereich gelesen und den Rest überflogen. Und muss sagen ein sehr guter Artikel den du da geschrieben hast.
    Allerdings falls du mir das beantworten könntest wäre es echt klasse.

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer normalen LED-Lampe und einer LED-Reflektor Lampe?
    Ich habe eine normale LED-Lampe als GU10 drin.

    Jedoch bevor ich mir ein neuen Ersatz kaufe. Wollte ich mal schauen worin da der Unterschied liegt.

  18. Thomas Mielke

    25. September 2015, 23:10 Uhr

    @Markus: Im Prinzip bedeutet das nur, dass die LED wie ein Spot in einen Richtung leuchtet und nicht wie eine klassische Glühbirne in alle Richtungen. Wenn da noch ein echter Reflektor drin ist – was ich nicht glaube, da die LEDs-Chips aufgrund ihrer Bauform immer nur eine Richtung leuchten – dann soll das wohl die Lichtausbeute erhöhen. Die passende LED-Lampe musst Du also nach der Fassung und dem gewünschten Anwendungszweck auswählen.

  19. Lora

    Lora

     

    26. November 2015, 22:30 Uhr

    Hallo, tolle Erklärung, hab nur ein Problem, wollte meinen Kronleuchter umrüsten. D.h. Sparlampem raus LED rein nur heute merke ich, das Licht flackert ganz leicht. ( es wird nur ein Augenblick etwas dunkler ) was soll ich machen.

  20. Thomas Mielke

    26. November 2015, 23:46 Uhr

    @Lora: Sind das normale 230V Leuchtmittel, oder Niedervolt, bei denen das Netzteil nicht LED-kompatibel ist? Oder ist dort ein Dimmer dran, der nicht mit LED umgehen kann? Oder sind das ganz billige LEDs? Oder hängen da noch andere Leuchtmittel (z.B. Energiesparlampen/Kompaktleuchtstofflampen) im Schaltkreis? Ohne konkrete Infos kann ich Dir das nicht sagen...

  21. Uwe

    Uwe

     

    28. November 2015, 15:50 Uhr

    Hallo Thomas,
    ich hab heute deine interessante Seite das erste mal gelesen. Bei dem Wetter kam ich auf die Idee, mal zu gucken, was für Lampen so in der Wohnung sind und wo sich eine Umstellung auf LEDs lohnen würde. Habe dann im Ihternet verschiedene Artikel gefunden. Doch ich bin vorsichtig und will mich vorher immer genau informieren, brvor ich etwas kaufe. Ich spielte auch mit dem Gedanken, den stromfressenden Deckenfluter mit einem anderen R7s - 118mm-Leuchtmittel auszustatten. Aber bei dem kleinen G4 - 12 V - Lämpchen wurde ich schon stutzig. Deshalb hab ich in der Suchleiste eingegeben, ob man alte Deckenfluter mit LFDs betreiben könne. So kam ich auf deine interessante Seite, Thomas. Also weiss ich nun nach dem lesen deines Artikels, dass man sich lieber einen neuen Deckenfluter zulegen sollte. Zumal das alte Leuchtmittel zwar die selbe Länge hat, aber aber die Breite und Höhe deutlich abweichen. Und die kleine Lampe, danke für deine wertvollen Tipps, kann ich gar nicht durch LED ersetzen. Aber bei den anderen E14, E 24 und MR 16 muss ich doch nichts weiter beachten, oder? Ich schraube bzw. ziehe die einfach raus und ersetze diese entsprechend. Ich denke, dass die warmweissen in der Wohnung (auch in Bad und Küche) wohl am besten geeignet sind, oder? Nur welche Wattzahl würdest du empfehlen? Im Bad und in der Küche sind es Lampen mit bisher jeweils 3x 20 Watt- Halogen- Stecklampen. Im Wohnzimmer und im Korridor muss ich dann jeweils irgendwann eine neue Lampe besorgen, da dort diese 12 V- Lampen drin sind und ich diese nicht so einfach durch LEDs ersetzen kann, wie du geschrieben hast. Mit diesem LED- Trafo, da etwas selber in den Lampenkörper reinzubasteln und das alte Zeug rauszunehmen, das trau ich mir nicht zu. Ich würde mich über einen Tipp sehr freuen.
    Herzliche Grüße aus Leipzig von Uwe

  22. Andreas Busch

    Andreas Busch

     

    24. Dezember 2015, 00:12 Uhr

    Thomas, danke für Deinen ausführlichen Artickel - CRI und Lichtstrom - sehr interessant. Ich habe heute eine Wandlampe mit kleinem Glasschirm von 25 W Hallogen, G9 Sockel auf OSRAM LED STAR PN 20 G9 240 mit 2,5 W, 200 Lumen, 2700 Kelvin umgerüstet - hat bei Saturn 10,99 € gekostet. war recht teuer, aber brauchte nur eine und die Farbtemperatur war für mich wichtig. Soweit so gut - aber zwei Dinge irritieren mich - 1. der Hinweis im Kleingedruckten auf der Rückseite der Verpackung "nicht für den gewerblichen Gebrauch" - her was soll das? Und 2. das LED-Lämpchen wird so heiß, dass man es kaum anfassen kann - es entwickelt also soviel Wärme, dass ich kaum glaube, das es nur 2,5 W verbraucht. Hast Du hier Erfahrungen? Grüße Andreas

  23. Simone Wendel

    Simone Wendel

     

    1. Januar 2016, 21:19 Uhr

    Hallo Thomas,
    vielen Dank wiedereinmal für einen so tollen Artikel. Mein Mann und ich lesen immer wieder zwischendurch in deinem Blog und sind jedesmal gespannt wenn du etwas neues veröffentlichst. Da wir gerade selbst in der Umstellung unseres gesamten Hauses auf LED Leuchtmitteln sind, passt dieser Artikel wirklich gut! Es waren einige Dinge in dem Artikel auf die wir nich ohne Weiteres geachtet hätten, vielen Dank!

  24. Andrea Schneider

    Andrea Schneider

     

    3. Januar 2016, 21:44 Uhr

    Hallo Thomas,
    sehr guter Beitrag, jetzt sehe ich klarer, wie die Leuchtmittel einzuschätzen sind. Leider habe ich Deinen Artikel zu spät gelesen und nun habe ich mir eine Stehlampe gekauft. Ich wusste nicht, dass LED fest verbaut werden, es stand leider auch nicht dabei. Nun ist mir die Lampe mit 3500K aber deutlich zu kalt. Gibt es irgendeine Möglichkeit, so eine LED zu tauschen oder das Licht auf andere Weise wärmer zu bekommen?
    Danke und Grüße
    Andrea

  25. Alkex

    Alkex

     

    18. Januar 2016, 09:29 Uhr

    Hallo Thomas,
    guter Artikel, danke. Befasse mich durch Umzug gerade zum ersten Mal richtig mit dem Thema LED-Lampen. Insbesondere geht es mir darum, ob ich in meine vorhanden Spot-Deckenleuchten nun wirklich einfach LED-Ersatz einsetzen kann. Es handelt sich dabei um GU10-Halogen-Spots.

    Auf anderen Seiten habe ich gelesen, dass es ein Netzteil/Transformator braucht um die Spannung herunterzuregeln (nicht nur bei den Niedervolt, sondern gerade bei den Hochvolt-Halogen). Ich denke, dass meine Lampen keines haben (von IKEA; nichts erkennbar) und daher dann nicht mit LEDs klar kommen. Denke, dass das auf die meisten (günstigen von IKEA z.B.) zutrifft oder?
    Aktuell finde ich viele Lampen bei denen steht "nur für Energieffizienz A++ bis D geeignet). Im Umkehrschluss gehen meine Alten dann evt. nur "von F bis D", kann das sein?

    Viele Grüße
    Alkex

  26. Thomas Mielke

    18. Januar 2016, 09:47 Uhr

    @Alkex: Bei GU10-Halogen-Spots handelt es sich um Hochvolt-Halogen-Spots. Diese werden, wie der Name schon sagt, ganz normal mit der 230V-Netzspannung betrieben. Sie haben also kein vorgeschaltetes Netzteil. Du kannst diese also einfach durch GU10-LED-Spots austauschen. Falls Du einen Dimmer im Einsatz hast, musst Du nur darauf achten, dass die LED-Spots auch dimmbar sind.

    Netzteile sind nur bei Niedervolt-Halogen-Spots notwendig. Diese werden in der Regel mit 12V betrieben und haben eine GU5.3 Fassung (zwei dünne Stifte). In diesem Fall muss man sich das verbaute Netzteil anschauen. Meist muss dieses durch ein LED-fähiges Netzteil ersetzt werden.

  27. Alkex

    Alkex

     

    18. Januar 2016, 12:02 Uhr

    Danke für die Antwort. Darauf vertraue ich mal :-)
    Denn auf einer andere Seite las ich:

    Bei Halogen-Lampen wird zwischen Hochvolt- und Niedervolt unterschieden. Erstere benutzen die normale Netzspannung, die im Haushalt zu finden ist. (In Europa ca. 230V). Auch für diese Arten von Leuchtmittel, die in der Regel den Sockel GU-10 haben, gibt es LED-Alternativen. Beachten sollte man dabei, dass die LED selbst mit niedrigen Spannungen betrieben wird (je nach Ausführung zw. 3 und 12V), ein solches Leuchtmittel muss also immer noch ein Netzteil erhalten, das die Spannung heruntersetzt. Dies bringt zwei potentielle Nachteile mit sich:

    - Das Netzteil verbraucht Strom. Wenn ein Netzteil z. B. eine Effizienz von 80% bedeutet das, damit an der LED 5 Watt ankommen, findet eine gesamte Leistungsaufnahme von 6,25 Watt statt. Dieser Mehrverbrauch ist sehr gering – gerade verglichen mit klassischen Glühbirnen, sollte aber dennoch erwähnt werden
    - Das Netzteil ist eine potentielle Fehlerquelle. Auch wenn die LED an sich 50.000 Stunden hält, kann man nicht garantieren, dass das Netzteil auch so lange hält. Gerade wenn es ineffizient ist (siehe vorherige Punkt) kann die Abwärme sowohl dem Netzteil selbst als auch der LED schaden.

  28. Thomas Mielke

    18. Januar 2016, 12:04 Uhr

    @Alkex: Diese Aussage ist falsch bzw. irreführend. Leuchtmittel mit GU10-Sockel (egal ob Halogen oder LED) werden immer direkt mit der Netzspannung (also bei uns 230V) betrieben. Hierzu ist KEIN Netzteil erforderlich. Bei GU10-LEDs ist das Netzteil quasi in die Fassung integriert, aber darum muss man sich nicht kümmern. Einfach austauschen und fertig.

    Netzteile sind wie der Name schon sagt nur bei Niedervolt-Systemen nötig.

    Wenn Du Dir wegen der Sockel unsicher bist, dann schau mal hier rein:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lampensockel

  29. Alkex

    Alkex

     

    18. Januar 2016, 12:05 Uhr

    D.h. klar werden die ursprünglichen Hochvolt-Halogen-Spots mit der 230V-Netzspannung betrieben. Aber jetzt die sparsamen LED-Spots natürlich nicht mehr! Folglich passt das nicht mehr?!?

  30. Thomas Mielke

    18. Januar 2016, 12:32 Uhr

    @Alkex: Doch! GU10-Spots werden immer mit 230V betrieben. Egal ob Halogen oder LED. Daher haben die ja auch einen anderen Sockel, als die Niedervolt-Systeme (z.B. GU5.3). Das ist bei klassischen Halogen-Spots genauso wie bei LED-Spots.

    Der Sockel gibt sozusagen die Betriebsart vor!

  31. Alkex

    Alkex

     

    18. Januar 2016, 13:23 Uhr

    Ah ok, alles klar! Dann ist der "Spannungsregler" einfach im LED-Spot integriert, nicht in der Lampe. Danke!

    Kann ich dann auch bedenkenlos z.B. die 200 und 400 Lumen von IKEA in einer 4-Spot-Lampe mischen? Evt. auch nur 2 oder 3 von 4 überhaupt besetzen?

    (Trotzdem komisch, dass IKEA GU10 Lampen anbietet, die ausdrücklich nur für Leuchtmittel der Energieklasse A++ bis D geeignet sind)

  32. Thomas Mielke

    18. Januar 2016, 15:40 Uhr

    @Alkex: Es ist völlig egal wie Du die Leuchtmittel mischst. Früher konntest Du ja auch 20W und 50W Halogen-Spots mischen. Das ist bei LEDs natürlich nicht anders. Du kannst natürlich auch Halogen mit LED mischen – was natürlich wenig Sinn macht, wenn man Strom sparen möchte...

  33. Tony

    Tony

     

    18. Januar 2016, 20:05 Uhr

    Hi,

    ich habe auch das Problem, dass ich vorher 2 Halogenbirnen in einer Lampe drin hatte, und beim austauschen die LED Birnen dann geflackert haben. Allerdings funktioniert es wunderbar, wenn eine Halogen und eine LED Birne drin sind.

    Ich vermute das liegt daran, dass LEDs auf Grund Ihrer Natur als Halbleiter an einem Bestimmten Punkt, wenn die Spannung z.B. 15V erreicht, "an gehen", und dann allerdings direkt den Strom leiten, und dann die 15V wieder temporär unterschreiten, weswegen die dann wieder ausgehen, was wiederum dazu führt dass die Spannung wieder steigt, etc. ad infinitum.

    Ich wollte hier mal Fragen: eigentlich müsste das ja easy lösbar sein, indem man einfach einen Widerstand parallel zur LED Birne einbaut, der dann sozusagen die Spannung aufrechterhält, oder nicht?

    Wenn wir z.B. 15V spannung brauchen, die Halogen Birnen 45W haben, entspricht das einem Strom von ca. 3 A pro Halogenbirne. Die LED Birnen haben 15V und 15W, sprich ca. 1 A pro LED Birne. Wenn wir nun parallel zu den LEDs einen Widerstand von sagen wir mal 15kOhm einbauen, dann hält das die Spannung auf 15V, und ein Strom von 1mA fließt, was einen vernachlässigbaren Stromverbrauch darstellt.

    Das müsste eigentlich funktionieren, oder?

  34. Thomas Mielke

    18. Januar 2016, 20:24 Uhr

    @Tony: Nein! Bitte auf gar keinen Fall Widerstände da zwischen löten!

    In allen LED-Leuchtmitteln ist eine kleine Vorschaltelektronik integriert. Diese benötigt aber eine konstante Eingangsspannung und somit ein geregeltes Netzteil. Wenn die Eingangsspannung unsauber ist, dann kommt die integrierte Elektronik nicht damit zurecht – Die LEDs flackern und können eventuell auch kaputt gehen.

    Ein weiteres Problem ist, dass herkömmliche Netzteile in der Regel eine Mindestlast benötigen, damit diese überhaupt arbeiten können. LEDs haben allerdings eine deutlich geringere Leistungsaufnahme, als Halogen-Birnen. Und diese ist normalerweise deutlich geringer als die Mindestlast eines alten Halogen-Netzteils.

    Daher sollte man auf jeden Fall das alte Netzteil gegen ein modernes LED-taugliches Netzteil ersetzen. Diese Netzteile werden auch häufig als LED-Treiber bezeichnet und sind schon für wenige Euro im Handel zu bekommen. Diese Netzteile benötigen nur eine sehr geringe Mindestlast und geben natürlich eine geregelte Ausgangsspannung aus. Aber auch hier sollte man nicht nur auf die minimale, sondern auch die maximale Ausgangsleistung achten. Wenn man also mehrere LEDs an einem Netzteil betreiben will, dann muss die maximale Ausgangsleistung natürlich über der Summe der Leistungsaufnahmen aller LEDs liegen (aber das ist ja bei Halogen-Netzteilen auch nicht anders).

    Auch im Hinblick darauf, dass man LEDs ja einsetzen will, um Strom zu sparen, ist ein modernes Netzteil sinnvoll. Denn wenn ein Netzteil nur wenige Watt abgeben muss, dann muss es auch nur wenige Watt aufnehmen. Alte Halogen-Netzteile verbrauchen aber bereits ohne Last meist mehr Leistung, als ein LED-Netzteil unter Volllast.

  35. Thomas Mielke

    18. Januar 2016, 20:57 Uhr

    @Tony: Noch ein Nachtrag: Die Gesetzmäßigkeiten einer Parallelschaltung sind Dir aber geläufig, oder...?

    Wenn ja, dann dürfte Dir auch klar sein, dass ein paralleler Widerstand genau gar keinen Effekt hat. Außer, dass dieser auch ein ganz wenig Strom verbraucht und diesen in Wärme umwandelt. Allerdings wie Du selber schreibst natürlich vernachlässigbar.

    Wie Du ja sicher weißt, ist die Spannung bei einer Parallelschaltung bei allen parallelen Verbrauchern gleich. Wenn es also – wie in Deinem Beispiel – zu einem kleinen Spannungsabfall kommen sollte (dieser ist bei einer LED aber extrem unwahrscheinlich), dann würde sich also auch die Spannung an Deinem Widerstand ändern. Ein paralleler Widerstand regelt also gar nichts.

    Wenn Du etwas regeln willst, dann benötigst Du also ein geregeltes Netzteil. Das gleicht im Übrigen auch die normalen Spannungsschwankungen im Stromnetz aus. Denn nicht überall wo 230V drauf steht kommt auch 230V raus...

    Das Problem liegt – wie ich schon in meiner ersten Antwort geschrieben habe – am ungeregelten Netzteil, nicht an den LEDs.

  36. Walter Becks

    Walter Becks

     

    23. Januar 2016, 17:00 Uhr

    Hallo Herr Mielke, ich habe im Bad eine neue Decke eingebaut. In dieser habe ich, von dem Anschluss der früheren Deckenleuchte ausgehend 6 LED-Spots mit eigenem Vorschaltgerät eigebaut. Die Leuchten funktionieren prima. Leider blinken 2 der 6 Spots, wenn das Licht ausgeschaltet ist. Woran liegt das? Wie kann ich das verhindern?

  37. Thomas Mielke

    23. Januar 2016, 17:41 Uhr

    @Walter: Das kann ich Dir leider ohne konkrete Informationen über die verbauten Leuchtmittel und das Netzteil, sowie Deine Verkabelung nicht sagen.... Ich gehe mal davon aus, dass Du ein LED taugliches Netzteil eingesetzt hast, das auch die benötigte Leistung für die LEDS hat. Und Deine Verkabelung ist ebenfalls in Ordnung?

  38. Dieter Huxoll

    Dieter Huxoll

     

    21. Februar 2016, 11:19 Uhr

    Hallo Thomas,
    Dein Forum ist Klasse. Mein Problem: Habe meinen alten Hochvolt Hallogen Fluter gegen einen LED Fluter eingetauscht. Der hat ordentlich Power, über 4000 Lumen. Der neue Fluter ist , wie auch der alte, mit einem Dimmer ausgerüstet. Das Schalten erfolgt duch eine Wechselschaltung mit Wippschaltern an der Wand über eine geschaltete Steckdose.
    Aber genau dieses Schalten funktioniert jetzt bei dem LED Fluter nicht mehr. Immer wenn der Fluter länger als 30 sec. keine Spannung hat, haben die Wandschalter keine Funktion mehr und der Fluter ist nicht mehr anzuschalten. Was liegt hier vor?

  39. johann

    johann

     

    27. Februar 2016, 22:32 Uhr

    innerhalb 3wochen 5lampen kaputt
    GU10 lampen warum so schnell kaputt

  40. Reinhard

    Reinhard

     

    5. März 2016, 11:48 Uhr

    Ich habe alle Treppenhauslampen (6 Stück) von 60 W auf 7W LED E27 umgerüstet. Das Treppenlicht wird durch Taster mit Glimmlampe auf jeder Etage eingeschaltet. Nun ist mir schon 2 mal der Treppenlichtautomat durchgebrannt. Ich weiß nicht, woran es liegen könnte. Muss auch der Treppenlichtschalter irgendeine besondere Spezifikation haben? Mit Flackern hatte ich zeitweise auch ein Problem, aber nachdem ich eine LED wieder auf eine herkömmliche 60 W Glühbirne ausgetauscht hatte, war das Flackern vorbei.

  41. Stefan

    Stefan

     

    15. März 2016, 15:48 Uhr

    Hallo Herr Mielke,
    Ich bin staatlich geprüfter Elektrotechniker und möchte in meinem Unternehmen die Beleuchtung ( überwiegend Leuchtstoffröhren) auf LED umrüsten. Da gibt es zahlreiche hersteller die led anbieten bei denen man kvg, vvg, und evg. Verwenden kann. Ich möchte aber alle Vorschaltgeräte ausbauen und die led's direkt betreiben um eine höhere verfügbarkeit und bessere effizient zu erreichen. Die Frage die sich mir hier stellt ist: Wie steht dann mit den Kennzeichen wie CE, GS und VDE geprüft? Ich vermute ich verliere in dem Augenblick die Betriebserlaubsnis für diese Lampen. Und Betreibe sie in dem Augenblick auf eigene Gefahr.
    Mit freundlichen grüßen
    Stefan

  42. Thomas Mielke

    15. März 2016, 20:01 Uhr

    @Stefan: Wenn Du staatlich geprüfter Elektrotechniker bist, dann solltest Du eigentlich am besten wissen, dass man die Lampen nicht einfach umbauen darf. Dass diese durch eine Umrüstung/Umbau ihre Zulassung/Kennzeichnung verlieren dürfte wohl klar sein..... Der reine Austausch von Leuchtmitteln ist natürlich zulässig. aber der Umbau und damit die Änderung der Betriebsart, also z.B. Umrüstung von Niedervolt- zu Hochvolt-Leuchten ist natürlich nicht zulässig und geschieht auf eigene Gefahr!

  43. Ralph

    Ralph

     

    15. April 2016, 09:23 Uhr

    Hallo,

    ich habe mehrere Deckenstrahler mit 2 GU 10 Halogenstrahlern drin. In der Beschreibung der Lampe steht das sie nur für Leuchtmittel der Energieklassen E bis D geeignet ist. Kann ich nun trotzdem die Halogenstrahler mit den neuen GU 10 LED A+ tauschen ????

  44. Thomas Mielke

    15. April 2016, 10:14 Uhr

    @Ralph: GU10-Halogenstrahler kannst Du bedenkenlos gegen GU10-LED-Strahler tauschen. Die Angabe der Energieklassen bezieht sich ja in erster Linie auf die Wärmeentwicklung. Da die LEDs in der Regel nur warm und nicht heiß werden, ist das irrelevant.

  45. Ralph

    Ralph

     

    15. April 2016, 12:43 Uhr

    Ok.......danke für die Antwort......ich dachte das ginge nicht weil bei den 2er Strahlern A++, A+ und A durchgestrichen waren und nur C,D,E als geeignet angeführt waren.......lg

  46. René

    René

     

    16. April 2016, 20:18 Uhr

    Hallo Thomas. Danke für die Informatione. Ich selbst möchte Halogen Spots 12v 35w GU5.3 ersetzen. Dabei sind 3 Leuchtmittel momentan an einem Trafo 105VA angeschlossen (elektronischer Trafo). Ich würde dimmbare 230v led Spots GU10 verbauen wollen, dabei die jetzigen Anschlusskabel an den Trafo parallel schalten (0.75mm2). Geht das so? Kann ich davon ausgehen, dass der "alte" Dimmer problemlos funktioniert? Es handelt sich um eine Lichtschalter Leiste, wobei der obere Taster alle eingeschalteten Kreise dimmt.
    Danke

  47. Stephan

    Stephan

     

    17. April 2016, 01:58 Uhr

    Servus! Uns hat man vor Jahren eine GU10-LED 4-fach Deckenleuchte angedreht, eine der ersten, mit ganz schwachem Licht. Inzwischen werden, genau wie Du schreibst, exzellente neue LED angeboten, z.B. von Osram mit 6,5 Watt. Aber die Deckenleuchte hat an jeder Fassung ein Schild: "Max. 2,3 W". Warum ist das wohl so, geht es da nur um Überhitzungsgefahr am Leuchtmittel, oder spricht grundsätzlich etwas dagegen, da moderne 4- bis 7-Watt-Leuchtmittel reinzuschrauben? Nirgends finde ich Antwort auf diese Frage. Vielen Dank schon mal!

  48. Thomas Mielke

    17. April 2016, 14:07 Uhr

    @René: Ich kenne Deine Lampe und die Verkablung nicht. Aber ich würde dringend davon abraten, ohne Fachkenntnis eine 12V Lampe auf 230V umzurüsten!

    Tausche besser den alten Trafo gegen einen modernen LED-Trafo/Treiber aus und tausche die GU5.3-Halogen-Spots durch dimmbare GU5.3-LED-Spots.

  49. Thomas Mielke

    17. April 2016, 14:13 Uhr

    @Stephan: Die Angaben der Leistung auf einer Leuchte beziehen sich in der Tat meist auf die Wärmeentwicklung. Bei alten Glühlampen/Halogenlampen war das natürlich viel relevanter, da diese sehr heiß wurden. LEDs werden in der Regel aber nur warm und man kann diese immer noch anfassen ohne sich die Finger zu verbrennen. Bei LEDs ist die Wärmeentwicklung aber auch ein Qualitätsmerkmal und nicht unbedingt von der aufgedruckten Leistung abhängig.

    Vermutlich dürfte es kein Problem sein, wenn Du die alten LEDs einfach gegen neue ersetzt. Wenn Du sicher gehen willst, dann kannst Du ja einfach mal nur eine LED tauschen, die Lampe eine Stunde eingeschaltet lassen und dann die Wärmeentwicklung einer alten LED mit der neuen LED vergleichen.

  50. René

    René

     

    23. April 2016, 21:22 Uhr

    Danke. Werde es dann mit 12v belassen.

  51. Matze

    Matze

     

    10. Juni 2016, 23:36 Uhr

    Grüße, wir sind gerade an einem Neubau mit Flachdach. Dieses ist mit 240 Steinwolle gedämmt und darunter eine entsprechende Dampfbremsfolie mit Alu-Beschichtung. Nun wird mir seitens der Baufirma abgeraten Deckenspots einzubauen. Wir dachten an die Osram 3,5W, GU10 Sockel. Der Elektriker meint, man müsste einen Kasten um den Spot bauen, der Wärmeentwicklung wegen. Ein Freund wiederum sagte, dass die neuen LED-Spots deutlich weniger Wärme entwickeln bzw. abgeben und man sich die Arbeit (wenn man den Kasten selbst baut) bzw. die Kosten (bis ca. 35€ pro Kasten) sparen kann.
    Was tun??
    MfG Matze

  52. Thomas Mielke

    12. Juni 2016, 15:20 Uhr

    @Matze: In der Tat werden LED-Spots nicht so heiß wie Halogen-Spots. Aber ein wenig Wärme entwickeln sie natürlich auch. Allerdings gibt es da auch deutliche Unterschiede bei den verschiedenen Herstellen. Ich würde einen von Dir gewählten LED-Spot erstmal testweise ein paar Stunden (unter Beobachtung) brennen lassen. Eventuell auch eingewickelt in eine Tuch oder in einer Dose, um einen Wärmestau zu simulieren. Nur so kannst Du kannst Du wirklich wissen, wie warm der LED-Spot wird und ob der Wärmestau zu einem Problem werden könnte.

  53. wolfgang

    wolfgang

     

    4. Juli 2016, 09:57 Uhr

    ich möchte gern mmeine wohnzimmerlampe, umrüsten auf LED
    derzeit brennen 5 mal 40watthinter einem Drehdimmer.
    neu : 5 mal3watt ikea-LED dimmbar
    diese flackern mit dem alten dimmer.
    wo bekomme ich welchen Dimmer, der hier reinpasst?
    Vielen Dank für eine möglichst präzise Antwort
    gruss
    Wolfgang

  54. Thomas Mielke

    4. Juli 2016, 10:35 Uhr

    @Wolfgang: Schau mal hier. Die Auswahl an LED-kompatiblen Dimmern ist groß...

  55. wolfgang

    wolfgang

     

    4. Juli 2016, 10:46 Uhr

    Bitte vergessen!!!!

    habe die falschen Lampen gekauft

    ich möchte gern mmeine wohnzimmerlampe, umrüsten auf LED
    derzeit brennen 5 mal 40watthinter einem Drehdimmer.
    neu : 5 mal3watt ikea-LED dimmbar
    diese flackern mit dem alten dimmer.
    wo bekomme ich welchen Dimmer, der hier reinpasst?
    Vielen Dank für eine möglichst präzise Antwort
    gruss
    Wolfgang

  56. Peter Funk

    Peter Funk

     

    27. August 2016, 11:16 Uhr

    Hallo und guten Tag!
    ich möchte keinen kommentar abgeben - ich habe ein paar Fragen an den Fachmann:
    Ich möchte meinen Hobbyraum verlegen und da sollen 9 Einbau-LED-Strahler mit je 3 Watt zum Einsatz kommen. Im Internet werden diese Strahler angeboten mit jeweils einem Trafo pro Lampe. Wäre es nicht sinnvoller, EINEN stärkeren Trafo zu verwenden statt 9 kleine? Ist es aus Temperaturgründen sinnvoll, statt einen Trafo mit 40 Watt Leistung - einen mit 75 oder 100 Watt zu nehmen? Der Trafo wird innerhalb einer abgehängten Decke aus Holzpaneelen eingebaut. Hat ein stärkerer Trafo einen höheren Eigenverbrauch?. Ich muß mit den Watt-Leistungen in dem Raum sparen, weil für ihn leider nur eine Sicherung zur Verfügung steht. Zwei Computer, zwei Drucker, eine externe Festplatte und eine Schreibtischleuchte werden ebenfalls in diesem Zimmer angeschlossen. Bitte helfen Sie mir weiter, ich habe von Elektrik so gut wie null Ahnung.
    Besten Dank für Ihre Antwort. Viele Grüße, Peter Funk

  57. Thomas Mielke

    27. August 2016, 11:34 Uhr

    @Peter: Grundsätzlich ist es sicher keine schlechte Idee, alle LEDs mit einem Netzteil zu betreiben. Die Frage ist aber, ob die mitgeliefertem Netzteile und die LED-Spots auch mit 12V betrieben werden, oder ob das eine proprietäre Lösung ist. Nur wenn die LEDs auch mit 12V betrieben werden. kann man das Netzteil gegen ein anderes Netzteil austauschen. Wenn Du 9 LED-Spots mit jeweils 3W hast, dann brauchst Du also ein Netzteil mit ca. 30W oder besser 40W (9*3W=27W). Ein stärkeres Netzteil ist nicht notwendig und auch nicht sinnvoll. Bezüglich der Wärmeentwicklung der Netzteile wäre es sogar sinnvoller, die mit gelieferten Netzteile zu verwenden. Damit hättest Du viele kleine verteilte „Wärmequellen“ und nicht eine große gebündelte „Wärmequelle“ in der Zwischendecke. Auch vom Gesamtstromverbrauch dürfte das ungefähr auf das Gleiche herauskommen.

  58. Stefan

    Stefan

     

    3. September 2016, 14:16 Uhr

    Sehr geehrter Herr Mielke,

    Vielen Dank erst einmal für die zahlreichen Tipps und Tricks.

    Ich habe folgendes Problem:

    Ich habe folgende Lampe unter der Annahme gekauft das die nur mit LED betrieben wird gekauft.

    https://www.schlafwelt.de/p/Halogen-LED-Deckenleuchte-Brilliant-Leuchten-GABANO-4flg/10031165650/

    Ich möchte diese Lampe jetzt aber trotzdem mit G9 LED Lampen betreiben wo vorher eine Lampe mit led leuchtmittel E27 Sockel war.

    Rein theoretisch kann ich die 28w g9 halogenstrahler ja tauschen.

    Ich benötige dann aber sehr wahrscheinlich noch einen entsprechenden treiber für die LEDs richtig?

    Weil die Unterbringung des Treibers wohl nicht realisierbar wäre.

    Vielem Dank schon einmal für die Hilfe.

  59. Jana

    Jana

     

    4. September 2016, 17:17 Uhr

    Hallo,

    Ich hätte da mal eine Frage, da ich mich meine Energiesparlampen gerne gegen LEDs austauschen würde.
    Ich habe habe eine Energiesparlampe (Spot) auf deren Fassung "GU10 PL 9W" steht. Was für LEDs kann ich hier verwenden, um das gleiche Lichtergebnis zu erreichen bzw. was kann ich hier maximal an LEDs einsetzen?

    Danke.

  60. Thomas Mielke

    7. September 2016, 00:45 Uhr

    @Stefan: Nein, Du benötigst keinen LED-Treiber/Netzteil. Der G9-Sockel ist für Hochvoltlampen, also für Leuchtmittel mit 230V. Die LEDs werden also auch direkt mit 230V betrieben. Du kannst diese einfach tauschen. Allerdings ist die Baugröße dieser LEDs meist größer. Es kann also sein, dass diese je nach Bauform der Lampe nicht optimal passen.

  61. Thomas Mielke

    7. September 2016, 00:52 Uhr

    @Jana: Dazu müsstest Du wissen, wie viel Lumen der alte Spot hat. Das steht aber meist auf alten Leuchtmitteln nicht drauf. Vermutlich sollte aber ein LED-Spot mit 200 Lumen ausreichen.

  62. guert

    guert

     

    16. September 2016, 11:10 Uhr

    @ThomasMielke - Beitrag vom 18. Januar 2016, 15:40 Uhr

    Ich bin neu hier. Deinen Blog finde ich prima.
    Bei Deinem oben genannten Beitrag könnte eine Information, die mir wichtig zumindest für die davor beschriebene Situation scheint, fehlen. Wenn IKEA diese Effizienzklassen als zulässig bezeichnet, kann das wegen der in der Lampe verbauten Kabel, Kontaktstellen der Strahler und der wärmeabführenden Bauteile wichtig sein. Z.B. sollen 5 Strahler versorgt werden, ist der Versorgungsstrom schon deutlich unterschiedlich zwischen 5 x 5W LED oder 5 x 50W Halogen und die Wärmeentwicklung unterscheidet sich noch stärker.
    Vielleicht hat Alkex aber nicht vollständig wiedergegeben, was IKEA beschrieben hat. Denn wichtig ist, dass die jeweiligen Daten an den einzelnen Spots nicht überschritten werden.

  63. Rudolf

    Rudolf

     

    3. Oktober 2016, 16:25 Uhr

    Toller Blog!
    Ich habe auch mal eine Frage: Ich möchte Halogenstrahler gegen LEDs austauschen. In der Beschreibung der Leuchten steht als Sockel "GU10 PL".Was ist der Unterschied zu GU10? Oder kann ich die Sockel beliebig gegeneinander austauschen?

  64. Thomas Mielke

    4. Oktober 2016, 08:14 Uhr

    @Rudolf: Mir ist nicht bekannt, was die Bezeichnung PL bedeuten könnte. Die Fassung ist GU10. Wenn Du einen LED-Strahler in der gleichen Bauform/Größe wie der Halogen-Strahler kaufst, dann wird der passen.

  65. Andreas

    Andreas

     

    9. Oktober 2016, 16:21 Uhr

    Hallo Herr Mielke,
    ich habe im Treppenhaus einen Deckenstrahler mit 4 50W Halogenreflektorlampen (GU 10) gehabt. Diese habe ich ausgetauscht mit 4 Ledare von IKEA. Diese brauchen nur noch 3W pro Lampe. Funktioniert soweit auch, nur habe ich festgestellt, dass die Lampen auch im ausgeschalteten Zustand ganz schwach leuchten. Der Deckenstrahler wird von 2 Wechselschaltern bedient, die auch ein Nachtlicht integriert haben. Ich habe den Verdacht, dass das schwache Leuchten mit dem Nachtlicht zusammenhängt. Was könnte ich tun?
    Freundliche Grüße
    Andreas

  66. Thomas Mielke

    9. Oktober 2016, 21:49 Uhr

    @Andreas: Ich kenne Deine konkrete Verkabelung nicht. Aber das mit dem Nachtlicht könnte durchaus sein. Oder eine andere spannungsführende Leitung liegt direkt neben der Zuleitung der Lampen. Dadurch hast Du eine „Blindspannung“ die von der einen auf die andere Leitung übertragen wird. Bei normalen Glühlampen fällt das nicht auf, aber LEDs haben eben eine sehr geringe Leistungsaufnahme und da reicht diese kleine Spannung schon aus, dass die LEDs ganz leicht leuchten oder flackern.

  67. Andreas Bauer

    Andreas Bauer

     

    10. Oktober 2016, 08:56 Uhr

    Vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Ich werde es überprüfen lassen.
    Gruß Andreas

  68. Wolf

    Wolf

     

    8. November 2016, 23:02 Uhr

    Hallo Thomas,
    die Kommentare und Fragen zu dem Thema zeigen wie wichtig deine Infos für viele sind. Klasse!

    Ich habe auch nach und nach die herkömmlichen Leuchtmittel gegen LED-Leuchtmittel ersetzt. Speziell die alten Strom fressenden Halogenspots (5x35W) im Flur haben mich immer dann besonders geärgert, wenn Junior das Licht mit schöner Regelmäßigkeit vergessen hat auszuschalten... ;-)
    Jetzt sind es nur noch 5 x 3 Watt, und damit braucht das Licht kaum mehr Energie als ein Router unter Vollast. Auch diverse E27 mussten weichen, lediglich gedimmte Bereiche wie z.B. die Schlafzimmerlampe freuen sich noch über eine nostalgische 6oW-Birne. Der Austausch des Dimmers und der Birne standen nach meiner Rechnung in keinem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis.
    Dafür leuchtet in der Küche sowie im Büro ein 60W LED-Panel alles taghell aus, lässt sich aber über eine Fernbedienung bei Bedarf dimmen und sogar in der Farbwärme ändern.
    Junior hat eine Deckenlampe mit integrierten LEDs bekommen, die mit 10W hell genug für den Raum ist, sich ebenfalls dimmen lässt und sogar eine farbige Beleuchtung des Raumes ermöglicht - ein cooles Feature. Nur 2 Lampen, beides LED-Leuchtmittel haben in der Zwischenzeit den Geist aufgegeben. Das Problem ist hier, dass man selten die Belege dieser Lampen aufbewahrt, wenn doch, diese nur schwer den betreffenden Lampen (unterschiedliche Hersteller) zuordnen kann und eine bei den doch höheren Preisen sinnvolle Reklamation innerhalb der Gewährleistungsfristen damit nicht einfach ist. Die Glühbirne hat man entsorgt und ersetzt. Bei Produkten um 6- 10 € tut das schon etwas weh.

    Das Thema mit dem Flimmern hatte ich vor allem bei den Leuchtstofflampen. Am besten kann man das mit einer digitalen Kamera beobachten. Die Bilder die man in der Standardeinstellung macht haben dann oft Streifen.
    Dieses Flimmern nehmen wir unbewusst war und je nach Empfindlichkeit kann das auch Kopfweh erzeugen. Auch LEDs werden vielfach getaktet, meist aber mit höheren Frequenzen. Filmt man moderne Autos oder Motorräder sieht man auf dem Film oft ein Blinken der Rückleuchten, das diesen Umstand deutlich macht.
    Allerdings ist das helle LED-Licht sehr angenehm am Arbeitsplatz und ich bereue es nicht, hier auf helle, gleichmäßig ausleuchtende Leuchten umgestellt zu haben.
    So, Ende meiner Story! Dir weiterhin alles Gute und danke für deinen Blog!
    Gruß
    Wolf

  69. Marcus Ohl

    Marcus Ohl

     

    15. November 2016, 19:03 Uhr

    Sehr informative Seite. Vielen Dank. Habe noch einmal eine Frage zu GU10. Habe einige Halogen Leuchtmittel durch LED ersetzt und dann erst gemerkt, dass die Halogenbirnen die Schirme der Lampen auch beleuchteten (Reflektor), die (IKEA) LEDs aber geschlossen sind. Gibt es GU10-LEDs, die auch einen (nach außen Licht abgebenden) Reflektorschirm haben. Die Langen worden sonst viel von ihrem Reiz verlieren.

    Danke für eine Antwort und liebe Grüße
    Marcus

  70. Thomas Mielke

    15. November 2016, 19:07 Uhr

    @Marcus: Ich kenne keine LED GU10-Spots, die auch nach hinten abstrahlen. Das wird bauartbedingt technisch auch gar nicht möglich sein. Die LED-Chips stahlen ja nur in eine Richtung. Für diesen Effekt müssten dann ja weitere Chips verbaut werden....

  71. Hovik

    Hovik

    @Hovik

    23. November 2016, 11:08 Uhr

    Über die Wirkung eines Bewegungsmelders habe ich in diesem ansonsten sehr nutzlichen Betrag nichts gefunden. Genau damit habe ich ein Problem: wenn der Bewegungsmelder eingeschaltet ist und dieser die Lampe (E27 LED 8 Wt) ausschaltet, flackert diese oder geht wieder an und dann wieder aus etc.

  72. Thomas Mielke

    30. November 2016, 08:09 Uhr

    @Hovik: Ich kenne Deinen Bewegungsmelder nicht, aber normalerweise sollte dieser einfach nur die Lampe schalten. Genauso wie ein normaler Lichtschalter auch. Das hat mit LEDs erst mal nichts zu tun. Bist Du denn sicher, dass der Bewegungsmelder korrekt angeschlossen ist?

  73. Wilfried

    Wilfried

     

    16. Februar 2017, 08:04 Uhr

    Hallo Herr Mielke,

    für mein Badezimmer (angehängte Decke) habe ich mir kürzlich ein Set aus 4 Einbaustrahlern und GU10 LEDs bestellt. Bei der Bestellung habe ich darauf geachtet rostfreie Einbaustrahler aus Gussmaterial zu bekommen. Leider musste ich feststellen, dass die mitgelieferten GU10 LEDs NICHT über ein Schutzglas verfügen - dafür aber über einen CE-Aufkleber!

    M. E. sind die LEDs für den Einsatz im Bad (Dusche) völlig ungeeignet, ggf. sogar verboten? Hierzu habe ich im Netz jedoch keine Informationen gefunden. Gibt es Normen die hier greifen???

    MfG

    Wilfried

  74. Thomas Mielke

    16. Februar 2017, 08:16 Uhr

    @Wilfried: Natürlich gibt es Normen, die da greifen. Diese nennen sich Schutzart. Typisch für Geräte im Außenbereich ist z.B. die Schutzart IP44 (u.a. Schutz gegen allseitiges Spritzwasser), oder noch besser IP65 (u.a. Schutz gegen starkes Strahlwasser). Diese haben in der Regel ein entsprechend geschlossenes Gehäuse.

    Das enthaltene Leuchtmittel (z.B. GU10) benötigt dabei keine besondere Schutzart, da dieses im Gehäuse eingeschlossen ist. Das CE-Kennzeichen hat damit übrigens nichts zu tun.

    Du brauchst also einen Einbaurahmen wie z.B. diesen hier oder diesen hier. Also einen Einbaurahmen der Schutzklasse IP65 mit Schutzglas.

  75. Marcus R.

    Marcus R.

     

    16. September 2017, 18:43 Uhr

    Hallo Thomas,

    ich habe 9! GU5.3-Halogen-Spots (vorher 9x35 Watt) durch GU5.3-LED-Spots (9x5 Watt) ausgetauscht, ebenfalls den alten Trafo gegen einen modernen LED-Trafo/Treiber ausgetauscht (0-70 Watt).
    Erst flackerte immer 1 von den 9, jetzt bleiben sogar 4 von 9 aus. Wenn ich aber 1 alte Halogenbirne (35 Watt) und 8 LEDs benutzte ist alles gut.
    Hat der Trafo eine Macke oder kann es auch bei Fehlern an der Verkabelung liegen? Das Blöde: Holzdecke mit 9 Löchern. Sonst müsste ich alles mal rausnehmen.
    VG und danke für die Antwort vorweg.
    M.

  76. Thomas Mielke

    18. September 2017, 07:56 Uhr

    @Marcus: Das musst Du leider ausprobieren. Es könnte sein, dass das LED-Netzteil defekt ist, es könnte aber auch sein, dass eine der LED-Spots defekt ist. Da Du den Fehler aber durch den Einsatz eines Halogen-Spots „beheben“ kannst, würde ich eher vermuten, dass das Netzteil nicht mehr OK ist.

  77. Irmgard

    Irmgard

     

    30. September 2017, 11:01 Uhr

    Hallo Herr Mielke,
    wir haben einen Energiespar-Strahler mit Bewegungsmelder. Jetzt möchten wir das vorhandene Energiespar-Spiralleuchtmittel (E27, 23 Watt) gegen ein LED-Leuchtmittel (E27, 9,2 Watt) austauschen, doch das funktioniert nicht. Woran liegt das?

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