Einbau eines smarten Bewässerungs-Systems in unseren Garten

Ein Versenkregner von Hunter
Ein Versenkregner von Hunter

Als wir seinerzeit nach dem Kauf unseres Hauses auch den Garten neu angelegt hatten (unter anderem musste ein Teil des platzraubenden alten Baum- und Strauchbestands raus), haben wir auch die vergrößerte Rasenfläche mit Rollrasen neu anlegen lassen. Das ist nun schon über 12 Jahre her und ich habe den Rasen mit regelmäßigen Vertikutieren, Düngen, Nachsaat etc. viele Jahre in einem guten Zustand halten können.

In den letzten beiden Jahren, insbesondere dem heißen letzten Sommer, hat das leider nicht mehr geklappt. Schon im trockenen Frühjahr, nach einem umfangreichen Restaurierungsversuch, wollte der Rasen einfach nicht mehr. Es blieb eine vertrocknete Steppe mit wenig Bewuchs – außer dem Unkraut natürlich. Ich haben zwar versucht regelmäßig zu bewässern und den Rasensprenger auch mittels einer Zeitschaltuhr gesteuert, aber wenn man den Rasensprenger nicht jeden Abend auf die Rasenfläche setzt, dann hilft eine Zeitschaltuhr natürlich auch nicht viel...

Alles auf Anfang

Unser GartenSchon im letzten Jahr reifte daher der Wunsch nach einem richtigen Bewässerungssystem mit versenkbaren Rasensprengern und natürlich mit der Anbindung an unser Smarthome. Von vornherein war auch klar, dass ein solches System nicht nur den Rasen bewässern sollte, sondern insbesondere auch unsere vielen Hortensien, die ebenfalls sehr durstig sind, und natürlich unser Kräuterbeet. Es sollte also gebuddelt und im Anschluss neuer Rollrasen verlegt werden.

Die Planung

Rohre und RegnerBei der Steuerung hatte ich mich recht schnell auf das Smartsystem von Gardena festgelegt, da mir dieses am interoperabelsten erscheint und auch noch ein Mähroboter auf der Wunschliste stand, der sich ebenfalls darüber steuern lässt. Zunächst wollte ich die gesamte Bewässerung über eine der einfachen Smart Water Control Einheiten steuern. Dieser kleine Computer wird genauso wie eine der diversen verfügbaren Zeitschaltuhren direkt an den Wasserhahn angeschlossen und unten kommt dann der Schlauch dran. Ich wollte aber nicht einfach nur einen normalen Rasensprenger smart betreiben, sondern mehrere sogenannte Versenkregner installieren. Bei der weiteren Planung stellte sich allerdings heraus, dass unser Wasserdruck für den Betrieb von mehreren Regnern parallel gar nicht ausreichen würde. Denn die Versenkregner benötigen einen Mindestdruck, damit diese überhaupt erst aus dem Boden „auftauchen“. Für mehr als zwei Regner würde der Wasserdruck also vermutlich gar nicht ausreichen.

Vier Bewässerungskreise

Die vier MagnetventileIch habe mich dann dazu entschieden, insgesamt vier Bewässerungskreise zu verlegen. Zwei Kreise für die Rasenfläche, einen für die Hortensien und einen für das Kräuterbeet. Bei Letzterem sollte dann das Micro-Drip-System von Gardena zum Einsatz kommen. Für die Rasenfläche von nur ca. 30m² würden eigentlich zwei Regner völlig ausreichen, allerdings bekomme ich die Rasenfläche aufgrund der Form damit leider nicht komplett abgedeckt. Daher habe ich noch einen dritten Regner in einem eigenen Kreis vorgesehen. Buddeln musste ich ja sowieso und ob ich dann ein Rohr mehr oder weniger rein lege, macht dann auch keinen Unterschied mehr.

Steuerung mit Magnet-Bewässerungsventilen

Gardena Smart Irrigation ControlZur Steuerung von vier getrennten Bewässerungskreisen macht das einfache Smart Water Control natürlich wenig Sinn. Für jeden Kreis wäre ja ein eigene Water Control Einheit notwendig gewesen. Also musste eine professionelle Ventilsteuerung her. Diese Lösung heißt bei Gardena Smart Irrigation Control. Dabei handelt es sich um eine Steuerungseinheit, mit der man bis zu sechs handelsübliche 24V Bewässerungsventile steuern kann. Man ist dabei also auch nicht auf Gardena festgelegt. Und so habe ich mich hierbei für die Magnetventile von Hunter entschieden, einem der führenden Anbieter für professionelle Bewässerungssysteme.

Getrieberegner und Sprühregner

Auch bei den Versenkregnern habe ich mich für Hunter entschieden. In der Rasenfläche kommen Getrieberegner (PGJ-04) zum Einsatz und bei den großen Hortensien Sprühregner (PROS-04). Beide Regnervarianten lassen sich individuell in Winkel, Wurfweite und Wassermenge einstellen.

Ein Versenkregner von Hunter in ActionDie Getrieberegner haben nur einen Wasserstrahl, der im eingestellten Winkel hin- und her rotiert, dabei aber über die gesamte Wurfweite gleichmäßig Wasser verteilt. Daher eignen sich diese sehr gut für Rasenflächen. Mehrere Regner sollten aber so angeordnet werden, dass sich diese überlappen. Bei mir habe ich in zwei gegenüber liegende Ecken der relativ quadratischen Hauptrasenfläche jeweils einen Regner mit einem Beregnungswinkel von 90° installiert.

Ein Sprühregner von HunterIn den Beeten mit den großen Hortensien setze ich Sprühregner ein, die den eingestellten Bereich gleichmäßig besprühen und in der Regel eine geringere Wurfweite haben. Diese haben abgesehen von der Versenkfeder keine beweglichen Teile. Die Wurfweite der Sprühdüsen lässt sich in einem kleinen Bereich auch einstellen, oder man kann die komplette Sprühdüse austauschen. Ich habe die Sprühregner direkt mit einer entsprechenden Sprühdüse bestellt, die nur eine kurze Wurfweite hat, da diese in einem Beet ja völlig ausreicht.

Man sollte aber darauf achten, dass man in einem Bewässerungskreis immer die gleiche Art von Regnertypen einsetzt, also nicht Getrieberegner und Sprühregner in einem Kreis einbaut.

Zusammenfassung

Hier nochmal eine Zusammenfassung, was man alles braucht, um ein Bewässerungssystem im Garten zu installieren.

  • Abhängig von der Gartengröße und dem Einsatzzweck werden verschiedene Versenkregner, entweder Getrieberegner wie den Hunter PGJ-04 oder den Sprühregner Hunter PROS-04 benötigt.
  • Sinnvoll ist die Verwendung von sogenannten Swing Joints, mit denen man die Regner an die Rohe anschließt. Das erleichtert die Ausrichtung im Boden.
  • Natürlich benötigt man das entsprechende Verlegerohr, das als Ring geliefert wird und sich ganz einfach z.B. mit einer Gartenschere zuschneiden lässt.
  • Zum Verbinden der Rohre und Regner benötigt man ebenfalls verschiedene Rohrverbinder (L-Stücke, T-Stücke, etc.).
  • Zu Steuerung werden dann natürlich die Magnetventile wie das Hunter PGV-101-GB benötigt.
  • Die Ventile werden über einen Verteiler an die Hauptleitung angeschlossen.
  • Alternativ werden auch komplette Kopfstationen angeboten, die aus Verteiler, Ventilen, Kugelhahn, Druckluftanschluss und weiterem Zubehör bestehen.
  • Wenn man die Ventile nicht wie ich an der Wand oder im Gartenhaus, sondern im Boden einlassen möchte, dann benötigt man natürlich auch noch eine Ventilbox.
  • Zu guter Letzt ist dann noch ein Bewässerungscomputer notwendig, über die man die Ventile automatisch steuern kann. Ich habe mich wie gesagt für das Gardena Smart Irrigation Control entschieden, weil ich über das Gateway auch direkt den Mähroboter steuern kann. Aber auch von Hunter gibt es mit dem Hydrawise-System Steuergeräte die per WLAN und App gesteuert werden können.

Die Installation

Nun ging es also an die Installation des Systems und das hieß vor allem erstmal buddeln. Da wir im Anschluss ohnehin neuen Rollrasen verlegen wollten, musste ich wenig Rücksicht auf die bestehende Rasenfläche nehmen...

Die Rohre werden verlegtIm Boden wurden Rohre mit einem Durchmesser von 25mm (bzw. 1 Zoll) verlegt. Ich habe hier Rohre von Holzbrink gewählt, weil da nicht unbedingt Gardena drauf stehen muss und diese auch nur die Hälfte kosten. Die Rohrverbinder (Muffen, Winkel, T-Stücke) stammen allerdings von Gardena, da diese ein praktisches Schnellverbindungssystem haben und genauso teuer sind, wie Schraubverbinder von anderen Herstellern. Die Rohre habe ich 25-30cm tief im Boden verlegt, also etwa einen Spaten tief. Sofern der Boden nicht zu hart oder lehmig ist, geht das Ausheben des kleinen Grabens und das Verlegen der Rohre vergleichsweise schnell und einfach. Allerdings sind unsere Rasenkanten recht massiv in den Boden einbetoniert, sodass ich an zwei Stellen einen etwas tieferen „Tunnel“ buddeln musste.

Die Rohre der vier BewässerungskreiseDie Regner im Rasen habe ich nicht direkt über ein T-Stück am Rohr angeschlossen, sondern über einen sogenannten Swing Joint, mit dem man den Regner besser im Boden ausrichten kann. Die Regner werden so tief im Boden eingesetzt, dass diese mit der Grasnarbe auf einer Höhe abschließen. Somit sind diese auch vor dem Rasenmäher sicher. Die Regner und die Swing Joints haben ein 1/2 Zoll Gewinde und können ohne Dichtringe oder Ähnliches direkt auf die T-Stücke von Gardena aufgeschraubt werden.

Entwässerung für den Winter

Da das System ja dauerhaft installiert ist, muss dieses natürlich im Winter auch frostsicher sein. Das bedeutet, es muss eine Möglichkeit zur Entwässerung geben. Hierzu kann man Entwässerungsventile an den tiefsten Stellen der einzelnen Bewässerungskreise einsetzen. Diese öffnen sich automatisch, sobald der Wasserdruck absinkt und somit entleert sich die Rohrleitung von selbst. Das bedeutet aber auch, dass sich die Rohre jedes Mal selbst entleeren, wenn nicht bewässert wird. Und bei jedem Start der Bewässerung „spucken“ die Regner dann erstmal Luft und „hüpfen“ auf und ab. Je nachdem wie lang die Rohrleitungen sind, kann es also auch eine Weile dauern, bis die Regner überhaupt Wasser sprengen.

Der Verteiler mit den vier Ventilen und dem DruckluftanschlussEine aus meiner Sicht viel bessere Lösung ist daher der Einbau eines Druckluftanschlusses. Über diesen kann man mit einem Kompressor vor der Winter-Saison die kompletten Rohrleitungen einfach leer pusten. Das dürfte vermutlich auch deutlich effektiver sein, als sich auf die eingebuddelten Entwässerungsventile zu verlassen. Das Verteilerrohr hat unten vier Anschlüsse für die Ventile (es gibt auch noch andere Ausführungen) und jeweils links und rechts zwei weitere Anschlüsse. Einen für die Zuleitung und einen zweiten an den man entweder weitere Verteiler oder eben – so wie ich es gemacht habe – einen Druckluftanschluss schraubt.

Zuleitung

Du Zuleitung erfolgt hier derzeit über einen Schlauch, der aber noch durch eine dauerhafte Rohrleitung ersetzt wird. Ebenso fehlt noch ein Absperrhahn, mit dem man die gesamte Bewässerung von der Zuleitung trennen kann. Außerdem werde ich in die Zuleitung noch einen Zähler einbauen lassen, den ich dann bei der Stadt anmelden kann. Somit kann ich mir das Wasser für den Garten von den Abwassergebühren abrechnen lassen.

Ventilbox

Ein erster TestlaufHäufig werden die Bewässerungsventile in eine sogenannte Ventilbox im Boden eingebaut. Für so eine Box ist bei uns im Beet aber zu wenig Platz und ich wollte dafür auch keine unserer Hortensien opfern. Daher hatte ich ursprünglich geplant, die Ventile in unseren großen Gartenschrank einzubauen, also jedes Rohr über ein entsprechendes Loch nach innen zu führen. Da die Rohre allerdings sehr steif sind, hätte ich jedes Rohr kappen und über mehrere Verbinder und Winkel nach innen führen müssen. Das war mir dann aber ehrlich gesagt doch etwas zu umständlich und so habe einfach alles an die Außenwand geschraubt und werde das in den nächsten Wochen noch etwas verkleiden. Aber auch so stört es im Garten wenig, da die Ventile von den Hortensien verdeckt werden.

Steuerung

Die Gardena AppFür die Steuerung hatte ich mich wie gesagt für das Smart Irrigation Sensor Control Set von Gardena entschieden. Dieses beseht aus einem Gateway (das im Haus per WLAN oder Kabel mit dem Internet verbunden wird), der eigentlichen Ventilsteuerung (Irrigation Control) und einem Sensor. Die Ventilsteuerung kann auch draußen (Schutzart IP4X) montiert werden, benötigt für das mitgelieferte Netzteil aber natürlich eine Steckdose. Ich habe die Ventilsteuerung in unserem Gartenschrank montiert. Der Sensor macht das ganze System natürlich deutlich smarter als die reine Steuerung per App. Dieser misst die Bodenfeuchte, die Lichtstärke und die Lufttemperatur und kann mit diesen Daten Einfluss auf die automatische Bewässerungssteuerung nehmen. Wenn der Boden feucht genug ist, wird z.B. die Bewässerung übersprungen.

Der Mähroboter

Unser neuer Mähroboter Sileno City 250Natürlich darf bei einem smarten Garten auch ein Mähroboter nicht fehlen. Auch wenn ich das ursprünglich gar nicht geplant hatte, war natürlich jetzt der beste Zeitpunkt, um diesen ebenfalls zu integrieren. Da unsere Rasenfläche nicht sehr groß ist, habe ich mich für das kleinste Modell von Gardena, den Sileno City 250 entschieden. Diesen gibt es in zwei Ausführungen – mit und ohne Smart Gateway. Blöderweise muss man die Version mit Smart Gateway wählen, auch wenn man bereits ein Gateway (aus der Bewässerungssteuerung) hat, denn in der Version ohne Smart Gateway fehlt die Empfängerplatine im Mähroboter. Nun gut, den zusätzlichen Gateway bin ich aber zu einem guten Kurs sehr schnell bei eBay Kleinanzeigen losgeworden, sodass der smarte Mähroboter im Endeffekt sogar günstiger war als der unsmarte...

Bevor der Rollrasen geliefert wurde, konnte ich die Begrenzungs- und Steuerkabel des Silenos verlegen und habe auch diverse Testfahrten (ohne Messer) durchgeführt. Den Rollrasen habe ich dann auf die Kabel gelegt, sodass diese wirklich unsichtbar sind und nicht erst einwachsen müssen. Der Rollrasen liegt jetzt ein paar Tage und der Mähroboter wartet auf seinen ersten Einsatz.

Fazit

Der Rollrasen liegtFür ein echtes Fazit ist es zwar eigentlich noch zu früh, das werde ich sicher erst im Herbst geben können. Dennoch bin ich jetzt schon sehr zufrieden mit dem System. Auch wenn es doch etwas mehr Arbeit war, bin ich froh, das nun endlich umgesetzt zu haben. Alles was ich geplant habe, funktioniert wie es soll, die Abdeckung der Regner passt genau und der Wasserdruck auch reicht aus – natürlich nur, wenn nicht alle Kreise gleichzeitig geöffnet sind.

Da ich in der Steuerungseinheit noch zwei Kanäle frei habe, würde es sich auch anbieten, im Vorgarten ebenfalls eine Bewässerung zu installieren. Hierzu müsste ich nur ein Kabel von der Steuerungseinheit zum Vorgarten verlegen und könnte dann dort zwei Ventile installieren. Mal sehen...

Update (August 2020)

Unser smarter Garten ist ja inzwischen einige Monate in Betrieb und ich bin immer noch absolut zufrieden. Inzwischen hat mir der Installateur die Zuleitung mit einer festen Rohrleitung direkt im Keller angeschlossen und dabei auch direkt ein größeres Rohr verlegt, sodass ich etwas mehr Wasserdruck habe. Das macht sich insbesondere bemerkbar, wenn man mal zwei Kreise gleichzeitig öffnet. Damit hatte ich auch die Möglichkeit in dem Kreis mit den Sprühregnern noch einen weiteren Regner einzubauen. Außerdem wurde im Keller ein Wasserzähler eingebaut, der verplombt und bei der Stadt angemeldet wurde.

Unser Rasen bzw. der ganze Garten sieht wirklich super aus – Im Gegensatz zu unserem Vorgarten, den wir wie früher manuell und leider auch zu selten gegossen haben. Daher werde ich diesen wohl im nächsten Frühjahr angehen...

Einbau eines smarten Bewässerungs-Systems in unseren Garten
Bisher 5 Kommentare
  1. Peter

    Peter

     

    29. Mai 2020, 10:23 Uhr

    Hallo, ich habe eine Frage zu den Bewässerungsdüsen für den Rasen: Die sind ja so 20-30cm von der Rasenkante entfernt eingebaut. Was passiert mit dem Bereich zwischen Pflaster und Regner? Der wird ja nicht beregnet, weil die Regner ja nicht 360° beregnen sondern nur den Ausschnitt, wo auch Rasen ist, oder?

    Wird das dann von einem anderen Kreis mitversorgt, der gegenüber liegt? Dieser muss dann ja sehr genau eingestellt werden - oder er beregnet das halbe Pflaster noch mit.

  2. Thomas Mielke

    29. Mai 2020, 10:24 Uhr

    @Peter: Ich habe meine Getrieberegner direkt an die Rasenkante gesetzt, das heißt diese sind wirklich nur wenige Zentimeter davon entfernt. Auf den Bildern ist das vielleicht nicht eindeutig erkennbar.

    Auf meiner Hauptrasenfläche habe ich zwei Regner die gegenüberliegenden Ecken eingebaut. Diese beregnen dann 90° und überlappen sich komplett, sodass die beregnete Fläche quasi ein Quadrat bildet. Überlappen sollten sich die bergneten Bereiche auf einer Rasenfläche aber eigentlich immer. Ich würde die Regner immer so planen, dass der deren Abstand untereinander in etwa deren Reichweite entspricht.

  3. Ninette Steinwandt

    Ninette Steinwandt

     

    15. August 2020, 14:21 Uhr

    Hallo!
    Vielen Dank für die sehr informative Seite. Eine Frage hätte ich jedoch noch bzgl. der Kabelklemmung der Magnet-Ventile in die Gardena Irrigator Control Einheit. Werden vier Kabel in C gesteckt oder muss man die vier vorher mit einer Klemme zusammen führen u dann in C oder werden jeweils beide Kabel des Ventils an 1,2,3 oder 4 gesteckt?
    Oder hast du vielleicht noch ein Foto der Installation ohne die Abdeckung an der Irrigator Control Einheit?
    Vielen Dank
    Ninette Steinwandt

  4. Thomas Mielke

    15. August 2020, 17:43 Uhr

    @Ninette: Die Ventile haben ja zwei Adern. Vereinfacht gesagt den „Eingang“ und den „Ausgang“. Die „Eingänge“ werden jeweils mit den Anschlüssen 1-6 der Irrigation Control verbunden. Die „Ausgänge“ kannst Du alle zusammenlegen, sodass nur eine Ader in „C“ der Irrigation Control geklemmt werden muss. Wenn Du mal in die Bedienungsanleitung der Irrigation Control schaust, sind dort ein paar Beispiele mit der Ventilbox drin. Da siehst Du auch, dass dort jeweils die „Ausgänge“ der Ventile zusammen geklemmt werden und nur eine Ader bei „C“ ankommt.

  5. Eric

    Eric

     

    17. August 2020, 14:57 Uhr

    Hi Thomas,

    ein interessantes Projekt, indem ich mich wiedererkannt habe.
    Ich habe auch vor ca. 2 Jahren die Gartenbewässerung realisiert und "smart" gemacht. In dem Zusammenhang würde ich auf andere Hersteller als Gardena gehen, z.B. Rachio, Rainmachine, Orbit (B-Hyve) o.ä.

    Die sind m.E. dem Gardena-System in den Konfigurationsmöglichkeiten und der Auswertung von Wetterdaten deutlich voraus.

    Ansonsten Top Projekt - Kompliment!

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